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Autor: DerAdmin

Tarif 2017

Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos beendet

Am 30. und 31. Januar 2017 wurden in Potsdam die Tarifverhandlungen zur diesjährigen Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ergebnislos beendet.

DPolG/dbb fordern:

–           6 Prozent mehr Geld,
–           Mindestbetrag als soziale Komponente
–           Einführung der Stufe 6 ab der Entgeltgruppe 9
–           Stufengleiche Höhergruppierung zwischen den Entgeltgruppen
–           Weiterentwicklung der Entgeltordnung in den Ländern

Die Arbeitgeberseite wollte noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen und blockierte die Verhandlungen immer wieder mit dem Verweis auf die mangelnde Finanzierbarkeit der Gewerkschaftsforderungen. Insbesondere angesichts der erneuten Milliardenüberschüsse bei Bund und Ländern ist die Haltung der Länder nicht mehr erklärbar.

Der Unmut der Beschäftigten in Hamburg ist mittlerweile so groß, dass bis zur dritten Verhandlungsrunde, die am 16. Februar 2017 beginnt, flächendeckende Warnstreiks zu erwarten sind.

Fachbereich Verwaltung, Hamburg, 31.01.2017

Flugblatt zum Download


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der DPolG Hamburg, die Deutsche Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) wünscht euch allen sowie euren Angehörigen und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind ebenso bei den Opfern des feigen Terroranschlags von Berlin. Den verletzten Menschen wünschen wir eine baldige und vollständige Genesung.

Allen, an den Weihnachtsfeiertagen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen wünschen wir einen ruhigen Dienst und eine entspannte, freudvolle (Frei-) Zeit im Kreise ihrer Lieben.

Eure DPolG Hamburg

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

einsatzreiche Tage liegen hinter uns. Das OSZE-Treffen 2016 ist Geschichte und das Einsatzende ist absehbar. Einige Kollegen sind schon auf dem Heimweg oder werden diesen in den nächsten Stunden antreten.
Wieder einmal haben die auswärtigen Unterstützungskräfte aus Bund und Ländern, die Hamburger Kolleginnen und Kollegen vor Ort und auch an ihren Dienststellen im Alarmdienst ein hohes Maß an Motivation sowie physischer und psychischer Belastbarkeit bewiesen, danke!

Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass wir für den G20-Gipfel gut aufgestellt sind – und auch die DPolG Hamburg kann zuversichtlich dem Großereignis im Juli 2017 entgegenblicken.
Und dort, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt, werden wir noch besser werden bis zum Juli 2017! 

In meinem und im Namen der Deutschen Polizeigewerkschaft danke ich allen eingesetzten Kräften, die zum Gelingen dieses Großeinsatzes beigetragen haben.

An dieser Stelle möchte ich auch den vielen DPolG-Helfern aus dem gesamten Bundesgebiet danken, die sich während ihrer Freizeit für die gewerkschaftliche Einsatzbetreuung zur Verfügung gestellt haben. Das war klasse!

Kommt bitte alle gut nach Hause zu euren Familien!

Euer Joachim Lenders,
Erster stellv. Bundesvorsitzender
Landesvorsitzender DPolG Hamburg

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Die Einsatzteams der DPolG Hamburg sind für Euch während des gesamten OSZE-Einsatzes in der Intensivbetreuung.

 

 

Wir sind für Euch da und haben immer ein offenes Ohr!

 

 

 

 

 

Ihr erreicht uns ab dem 1. Dezember bis Einsatzende rund um die Uhr:­

DPolG-Hotline 0151 – 74 38 38 13

sowie:

Persönlich:                   vor Ort oder in der Geschäftsstelle im Holzdamm 18

Mobil/Whatsapp:       0151 – 74 38 38 13

Mail:                             osze@dpolg-hh.de

Facebook:                   deutschepolizeigewerkschaft.hamburg

 

Warnstreik 26. März

Zwei Tage vor dem Beginn der vierten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder kam es am 26. März 2015 erneut zu flächendeckenden Warnstreiks. Betroffen waren insbesondere die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Zur zentralen Kundgebungen kamen über 10.000 Beschäftigte in Hamburg auf dem Rathausmarkt zusammen.

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ sagte vor den Demonstrationsteilnehmern:

„Wir haben in drei Verhandlungsrunden zusammengesessen, aber die Arbeitgeber verweigern ein Angebot. Im Gegenteil, sie wollen eine Leistungskürzung bei der Zusatzversorgung. Diese Unverschämtheit lassen wir den Arbeitgebern nicht durchgehen.

Wenn es am 28. März in Potsdam kein Ende der Blockadehaltung und kein ordentliches Angebot gibt, zeigen wir auf Deutschlands Straßen, wozu wir in der Lage sind – und zwar unbefristet.“

Die DPolG Hamburg wird wie gewohnt am kommenden Wochenende (28. und 29. März) live auf den bekannten Kanälen direkt aus Potsdam über den aktuellen Verhandlungsstand berichten.

 

 

Der Landesvorstand                                                                                             27.03.2015

WICHTIGE INFORMATION FÜR ALLE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN DES POLIZEIVOLLZUGES!!!

DPolG: Innenbehörde setzt Projektgruppe für ein neues Beförderungs- und Beurteilungssystem ein – 5 Millionen Euro stehen auch 2015 und 2016 zur Verfügung

 Nach der DPolG Hamburg vorliegenden Informationen wird Innensenator Michael Neumann (SPD) eine Projektgruppe einsetzen, die den klaren Auftrag hat, ein neues Beförderungs- und Beurteilungssystem für die Polizei Hamburg zu entwickeln!

Das vom Projekt zu erarbeitende Beförderungs- und Beurteilungssystem soll rechtssicher und berechenbar sein sowie dauerhaft, die Grundlage einer veränderten Beförderungssystematik innerhalb der Polizei bilden. Die Projektgruppe soll vom Leiter der Wasserschutzpolizei, LKD Frank-Martin Heise, geleitet werden und untersteht direkt der Behördenleitung. Das neue Beförderungs- und Beurteilungssystem soll bis Ende dieses Jahres entscheidungsreif vorliegen. Unabhängig von diesem Termin wird auch in 2014 befördert!

Polizeikelle

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DPolG-Protest erfolgreich: Senat beschließt Konjunkturprogramm für die Polizei!

10 Millionen Euro für die Polizei!!!

Für ein neues Beförderungssystem werden sofort 5 Millionen Euro bereitgestellt!

Der Hamburger Senat hat gestern (21.01.2014) beschlossen, der Hamburger Polizei sofort zusätz-lich zehn Millionen Euro für den Personal- und Sachhaushalt zur Verfügung zu stellen.

  •  5 Millionen Euro für ein neues Beförderungssystem im Polizeivollzug

  • 3 Millionen Euro für den Sachmittelhaushalt (Ausstattung)

  •  2 Millionen Euro für die Auszahlung von Übertsunden 

Die DPolG Hamburg begrüßt diesen Senatsbeschluss ausdrücklich, nach allzu vielen Monaten der Negativmeldungen, Verschlechterungen und Rückschlägen, endlich eine gute Nachricht aus dem Rathaus! Durch die sofortige Bereitstellung von 5 Millionen Euro als Anschubfinanzierung für ein neues Beförderungssystem, zeigt der Hamburger Senat und insbesondere der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, dass er die desolate und demotivierende Beförderungssituation bei der Hamburger Polizei erkannt hat und gewillt ist, der Polizei wieder die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient.

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Selbstverständlich geht die DPolG Hamburg davon aus, dass ab sofort alle durch Ruhestand frei werdenden Stellen nachbesetzt werden und Innensenator Michael Neumann, die faktische Halbierung der Beförderungsmöglichkeiten beendet.

Die DPolG Hamburg hat ihren Protest gegen die unberechtigten Sparmaßnahmen seit Monaten auf die Straße getragen. Demonstrative Aktionen, Mahnwachen und die ständige Bereitschaft der DPolG zum Dialog mit dem Senat und der Opposition haben jetzt zum Erfolg geführt. Darauf sind wir stolz und freuen uns für unsere Kolleginnen und Kollegen!

Dazu der Landesvorsitzende der DPolG Hamburg, Joachim Lenders: „Dieses Sofortprogramm des Senats für die Polizei haben sich meine Kolleginnen und Kollegen redlich ver-dient. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben Hamburgs Polizistinnen und Polizisten gezeigt, wie unverzichtbar sie für die innere Sicherheit in unserer Stadt sind. Die zusätzlichen Finanzmittel für Ernennungen verschaffen der Polizei endlich ‚Luft‘, um ein verlässliches und nachvollziehbares Beförderungsmodell zu schaffen und damit allen Polizei-beamten eine berufliche Perspektive bieten zu können. Die DPolG wird sich konstruktiv an der Entwicklung eines neuen Beförderungssystems beteiligen. Mein Dank gilt Bürgermeister Olaf Scholz, der, seit der von der DPolG initiierten Mahnwache am Neujahrsmorgen, die Hamburger Polizei zur Chefsache gemacht hat und nun persönlich für die Abkehr von einer Sparpolitik einsteht, die innerhalb der Hamburger Polizei zu nicht hinnehmbaren sozialen Ungerechtigkeiten geführt hat!“

Der Landesvorstand Hamburg, 22.01.2014

Flugblatt zum Download hier

Buttons und Sticker

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Gemeinsam für die Sache! Die Buttons und Sticker (Aufkleber) können kostenfrei in der Geschäftsstelle der DPolG Hamburg (Holzdamm 18, 20099 Hamburg) oder per Mail dpolg@dpolg-hh.de angefordert werden!

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Eure 
DPolG Hamburg 

DPolG Hamburg fordert Aktionsplan für die Polizei

(Das Flugblatt zum Download)

Die erschreckenden Gewaltattacken gegen Polizisten/innen in den letzten Tagen und Wochen haben die Politik und insbesondere den Senat aufgerüttelt. Zu der von der DPolG Hamburg initiierten Mahnwache am Neujahrsmorgen kamen  500 Menschen, um ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen.  Darunter Politiker, Polizisten und viele Hamburger Bürger, die ein Zeichen gegen Gewalt setzen wollten. Bürgermeister Olaf Scholz kam ebenfalls vor das Rathaus um seine Solidarität zu bekunden.

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Gewalt gegen Polizeibeamte überschattet Neujahrsempfang

Mahnwache: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz sichert Unterstützung zu

500 Polizistinnen und Polizisten, Polizeimitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Angehörige, Politiker, Gewerkschafter, Hamburgerinnen und Hamburger sowie Gäste unserer Stadt sind am Neujahrstag dem Aufruf der DPolG Hamburg gefolgt und haben sich an einer „Polizei-Mahnwache“ auf dem Rathausmarkt beteiligt.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) hatte alle Hamburger Polizeibeamtinnen und -beamten aufgerufen, anlässlich des heutigen Neujahrsempfangs gegen die jüngsten Gewaltattacken gegen Polizeibeamte und die Sparbeschlüsse der Innenbehörde öffentlich zu protestieren und dem Ersten Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD), ihre berechtigte Wut, Verärgerung und Enttäuschung über den aktuellen Umgang mit der Hamburger Polizei und unseren Kolleginnen und Kollegen zu zeigen.

Seit Wochen werden unsere Kolleginnen und Kollegen mit einer linksextremistischen, militanten Gewalt konfrontiert. Während des Demo-Einsatzes am 21. Dezember letzten Jahres wurden 158 Polizeibeamtinnen und -beamte durch Steine, Flaschen, Pyrotechnik und sonstigen Wurfgeschossen verletzt, 19 von ihnen schwer. Linke Gewalttäter haben eine Schneise der Verwüstung durch das Schanzenviertel und Teile St. Paulis gezogen und auch völlig unbeteiligte Passanten – darunter Kinder – angegriffen! Das waren bürgerkriegsähnliche Zustände!

Am vergangenen Sonnabend wurden bei einem erneuten, massiven Angriff der Davidwache auf St. Pauli, Polizeibeamte zum Teil sehr schwer verletzt. Einem Kollegen wurde nach einem Steinwurf aus nächster Nähe der Kiefer und das Nasenbein gebrochen und somit auch der Tod unseres Kollegen in Kauf genommen. Der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, stellte sich den Teilnehmern der Mahnwache und sicherte die Unterstützung des Senats zu. Scholz signalisierte des Weiteren, mit den Polizeigewerkschaften das Gespräch zu suchen, um über die gegenwärtige Situation der Hamburger Polizei zu sprechen. Wir sind gespannt, inwieweit der Erste Bürgermeister hier Taten sprechen lassen wird. Mit Unverständnis reagierten insbesondere viele Kolleginnen und Kollegen, dass Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch der Mahnwache fernblieb und es dadurch versäumte, ein klares und öffentliches Zeichen der Solidarität mit „seinen“ Polizeibeamtinnen und -beamten zu setzen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Mahnwache war die aktuelle soziale Situation unserer Kolleginnen und Kollegen. Vor wenigen Wochen hat Innensenator Michael Neumann (SPD) verfügt, die Hälfte aller Beförderungsmöglichkeiten bei der Hamburger Polizei zu streichen! Jetzt wissen wir, woran die Polizei mit diesem Senat ist. Wir sind schlicht Sparpotenzial zur Haushaltskonsolidierung und finanzpolitische Verfügungsmasse! So diskreditiert der Hamburger Senat den Polizeiberuf und demotiviert unsere Kolleginnen und Kollegen, die tagtäglich und rund-um-die-Uhr für die Sicherheit in unserer Stadt sorgen!

Landesvorsitzender Joachim Lenders bedankte sich in einer kurzen Rede bei allen Teilnehmern der Mahnwache und verurteilte im Namen aller Polizeigewerkschaften die unerträgliche, nicht zu akzeptierende Gewalt gegen unsere Kolleginnen und Kollegen. Joachim Lenders nahm die Politik in die Pflicht, sich schützend und mit einem klaren Bekenntnis vor die Hamburger Polizei zu stellen.

Der Landesvorstand                                                                         Hamburg, 1. Januar 2014