Tarifverhandlungen 2025 im Tarifbereich Regional Nord dbb Hamburg und DPolG Hamburg

Tarifverhandlungen 25/26 Bundesweite Aktionen – aktive Mittagspause in Hamburg
Am 17.12.2025 haben wir uns mit einer aktiven Mittagspause vor dem Polizeipräsidium Hamburg an der bundesweiten Aktion zur Einkommensrunde beteiligt. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass warme Worte nicht reichen, wenn echte Wertschätzung auf dem Tisch liegen muss. Hintergrund ist die gescheiterte erste Verhandlungsrunde am 3. Dezember. Unsere Forderung ist klar:

Tarifabschluss Stadtstaatenzulage TV Bürgernahe Dienste
Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst Stadtstaatenzulage/ TV Bürgernahe Dienste 20.10.25 I In der Nacht zum 29. Oktober 2025 war es soweit: Nach langen und intensiven Gesprächen hat sich der dbb hamburg gemeinsam mit den anderen Tarifvertragsparteien und der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der

Pressemitteilung
Tarifverhandlungen der Länder Einkommensrunde 2023 DPolG Hamburg ruft am kommenden Donnerstag (23.11.2023) zum WARNSTREIK und Großdemonstration auf! dbb Hamburg und DPolG Hamburg haben alle Tarifbeschäftigten von Polizei, Landesbetrieb Verkehr (LBV) und anderen Hamburger Behörden am 23. November 2023 zum Warnstreik und Großdemonstration aufgerufen. Unmittelbar nach der am selben Tag, um
Klar ist, die endgültige Forderung wird erst am 17. November 2025 in Berlin beschlossen, zusammen mit den anderen Bundesländern (außer Hessen), den dbb Landesbünden und ihren Gewerkschaften, natürlich auch mit der DPolG und später wird dies auch noch mit ver.di auf Bundesebene abgestimmt. Bis dahin sind noch jederzeit Änderungen möglich! Unsere DPolG-Schwerpunkte, abgestimmt mit dem dbb Hamburg:
- etwa 8 % lineare Erhöhung mit einer Sozialkomponente
- Mitgliedervorteilsregelung (z. B. zusätzlicher Urlaub nur für Mitglieder)
- stufengleicher Aufstieg und Beibehaltung der Stufenlaufzeiten
- höhere Schicht- und Wechselschichtzulagen sowie Zeitzuschläge und alles dynamisieren
- besondere Absicherung für Beschäftigte in gefährdeten Bereichen
- Vollzugszulage und Zulage für psychisch stark belastete Ermittlungsbereiche
- Erhöhung der Jahressonderzahlung für alle Entgeltgruppen
- verpflichtendes Arbeitszeitkonto, derzeit gibt es nur die theoretische Möglichkeit, aber es wird in Hamburg nicht genutzt, dazu müsste es eine Einigung mit der Stadt Hamburg geben
- Laufzeit 12 Monate
Warum 8% fordern und nachher möglicherweise doch weniger als 8% mehr im Portemonnaie? Wie hängt das zusammen?
Am Ende zählt immer das Gesamtpaket: Eine lineare Erhöhung und zusätzliche Zulagen und zusätzliche freie Tage oder Erhöhung der Jahressonderzahlung: alles wird in Geld umgerechnet und vom Gesamtvolumen abgezogen.
Beispiel: Gefordert werden 8 %.
Das Verhandlungsergebnis könnte sein: 2,8 % linear zusätzlich Verbesserungen im Wert von 3% durch Zulagen, Erhöhung der Sonderzuwendung, Erhöhung der Wechselschichtzulage oder anderes. Das macht dann ein Gesamtpaket von 6 %. Wichtig ist also der Paketwert, nicht nur die Prozentzahl auf der Gehaltsabrechnung. Durch eine soziale Komponente wie z.B. einen Mindestbetrag, errechnen sich die prozentualen Erhöhungen in den einzelnen Entgeltgruppen unterschiedlich und führen gerade in den unteren Gruppen zu einer höheren prozentualen Steigerung.
Wie es weitergeht
- 17. November 2025: Beschluss der endgültigen Forderung in Berlin
- Danach: Start der Tarifverhandlungen mit den Ländern (TdL und Gewerkschaften)
- Wir informieren regelmäßig über Termine, Ergebnisse und Aktionen
- Am schnellsten geht das über unsere DPolG WhatsApp Gruppen – melde dich bei uns!
- Mitmachen erwünscht: Ideen für Aktionen gern an uns melden beate.petrou@dpolg- hh.de
Wir halten Euch in den nächsten Wochen zu den Tarifverhandlungen 2025 auf dem Laufenden!
Deine DPolG Hamburg





