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    Pressemitteilung

    02.07.2026

    DPolG Hamburg fordert dauerhafte Spezial-Taskforce gegen organisierten Sozialleistungsbetrug

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg fordert die Einrichtung einer dauerhaft bei der Hamburger Polizei angesiedelten Spezial-Taskforce zur Bekämpfung des organisierten Sozialleistungsbetrugs. Wenn eine einzige Großkontrolle unmittelbar zur Streichung von Kindergeld in 91 Fällen führt, dann lässt sich der Umfang des Betrugs im gesamten Stadtgebiet erahnen.  Dieses Dunkelfeld gehört konsequent aufgehellt!

    Dazu DPolG-Landesvize Nicholas Kriegk: „Wo sich bandenmäßige Strukturen, Identitätsmissbrauch, Scheinfirmen und weitere Formen organisierter Kriminalität verfestigen, braucht es kriminalpolizeiliche Ermittlungen, operative Einsatzkräfte und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Ämter.

    Aus meiner Sicht muss die Federführung deshalb dauerhaft bei der Hamburger Polizei liegen. Dort wurden in den vergangenen Jahren die notwendigen Kompetenzen aufgebaut. Die Polizei ist landes-, bundes- und europaweit mit den relevanten Sicherheitsbehörden vernetzt und verfügt über die erforderlichen Ermittlungsbefugnisse sowie die operative Erfahrung, um komplexe Betrugsverfahren erfolgreich zu führen.“

    Die Taskforce soll Spezialisten der Polizei, der Familienkassen, der Jobcenter, der Ausländerbehörden, des Zolls sowie der Justiz dauerhaft unter einem organisatorischen Dach zusammenführen. Ziel ist es, Informationen schneller zusammenzuführen, Verfahren konsequent zu verfolgen und organisierte Betrugsstrukturen nachhaltig zu zerschlagen.

    Die DPolG ist überzeugt: Die hierfür notwendigen Investitionen werden sich bereits nach den ersten erfolgreichen Verfahren auszahlen. Jeder aufgedeckte Fall von Sozialbetrug schützt Steuergeld, stärkt den Rechtsstaat und entzieht der organisierten Kriminalität eine wichtige Einnahmequelle.

    Bei Rückfragen: Nicholas Kriegk, Erster stellvertretender Landesvorsitzender,

    Tel.: 0172-5696282

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