Pressemitteilung
DPolG Hamburg verurteilt linksextreme Einschüchterungsversuche aufs Schärfste!
Die DPolG Hamburg verurteilt die Anschläge auf den Parlamentarischen Staatssekretär Christoph de Vries (CDU) und den Leiter des Polizeikommissariats 16, Erik Janke, mit aller Deutlichkeit. Wer Fahrzeuge an Privatanschriften beschädigt oder in Brand setzt, verfolgt kein politisches Anliegen – er bedient sich der Methoden von Feiglingen, die ihre Ablehnung unseres Rechtsstaates durch Einschüchterung, Sachbeschädigung und Gewalt zum Ausdruck bringen.
Besonders perfide ist dabei, dass die Angriffe nicht im öffentlichen Raum, sondern gezielt im privaten Umfeld der Betroffenen verübt wurden. Wer Menschen dort angreift, wo sie mit ihren Familien leben, will Angst erzeugen und persönliche Grenzen überschreiten. Das ist kein Protest. Das ist politisch motivierte Kriminalität.
Sollte sich der Bezug zu dem veröffentlichten Bekennerschreiben bestätigen, offenbart sich ein erschreckendes Weltbild. Dort werden Polizeibeschäftigte und politische Verantwortungsträger pauschal zu Feindbildern erklärt und selbst in ihrem Privatleben als legitime Ziele dargestellt.
DPolG Landesvorsitzender Thomas Jungfer: „Bullenhass kennt keine Grenzen“, formulieren die Linksextremisten in ihrem Bekennerschreiben. Wer so hassgetrieben argumentiert und zugleich Politiker und Polizeibeschäftigte als „Ziele“ markiert, bedient sich der Sprache und des Geistes der RAF!“
Die DPolG Hamburg erwartet, dass die Täter mit allen rechtsstaatlichen Mitteln ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden. Linksextreme Gewalt darf nicht relativiert, verharmlost oder ideologisch entschuldigt werden. Wer Brandanschläge verübt und Menschen in ihrem Zuhause attackiert, handelt nicht aus politischer Überzeugung, sondern aus blindem Hass.
Unsere Solidarität gilt Christoph de Vries, Erik Janke und ihren Familien. Gleichzeitig stehen wir geschlossen hinter allen Kolleginnen und Kollegen der Polizei, die tagtäglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eintreten und dabei immer häufiger zur Zielscheibe extremistischer Hetze werden.
Bei Rückfragen: Thomas Jungfer, Landesvorsitzender, Tel.: 0172-5696287
