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    Tarifverhandlungen 25/26 – Zweite Verhandlungsrunde gescheitert

    Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam vom 15. bis 16. Januar ist gescheitert.
    Damit wird erneut deutlich, dass die Länder beim Thema faire Bezahlung und spürbare
    Entlastung weiter auf der Stelle treten. Der öffentliche Dienst der Länder ist längst nicht
    mehr konkurrenzfähig. Der Personalmangel nimmt zu, Stellen bleiben unbesetzt, auch hier
    in Hamburg. Die Folgen davon spüren die Beschäftigten ebenso wie die Bürgerinnen und
    Bürger jeden Tag. Besonders ernüchternd ist, dass selbst bereits zugesagte Maßnahmen
    wieder infrage gestellt werden. Die Zulage für bürgernahe Dienste wurde in Potsdam
    inhaltlich nicht weiterverfolgt. Zusätzlich hat das Personalamt unmittelbar vor der zweiten
    Tarifrunde mitgeteilt, dass sowohl die Waffenträgerzulage als auch die Beteiligung am
    Deutschlandticket bis auf Weiteres auf Eis gelegt werden.
     
    So bindet man kein Personal, so verliert man es. Gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen
    denken über Kündigungen nach, während Kommunen im Hamburger Umland gezielt
    Fachkräfte abwerben. Diese Entwicklung ist kurzsichtig und gefährdet dauerhaft die
    Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Der dbb und die DPolG Hamburg akzeptieren
    diesen Kurs nicht. Weitere Streikmaßnahmen werden vorbereitet.
    Unsere Geduld ist am Ende.

    Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis
    13. Februar erneut in Potsdam statt. Wir halten
    euch auf dem Laufenden.