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Amtsangemessene Alimentation

News aus Schleswig-Holstein

09.03.2026 I Die Landesregierung in Schleswig-Holstein setzt als eines der ersten Bundesländer ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) um und plant eine deutliche Erhöhung der Besoldung der Landesbeamtinnen und -beamten. Ziel ist es, die vom BVerfG festgelegten Parameter einer amtsangemessenen Alimentation (aA) rechtssicher zu erfüllen.

Rückwirkend für das Jahr 2025 wird die Besoldung um mindestens 3,2 Prozent angehoben. Für das Jahr 2026 folgt eine Erhöhung von bis zu 4 Prozent. Die Familienzuschläge werden ebenfalls bedarfsgerecht angepasst bzw. erhöht. Nach vielen Jahren endloser Widersprüche und Klageverfahren ein positives Signal aus dem hohen Norden!

Und was macht Hamburger Senat?! Aktuell gar nichts: Rot/Grün wartet weiterhin ab und verwehrt den Beamtinnen und Beamten der Freien und Hansestadt Hamburg nach wie vor die amtsangemessene Alimentation.
Wir fordern den Hamburger Senat und insbesondere Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) auf, endlich anzuerkennen, dass die aktuelle Besoldung verfassungswidrig ist und die Dienstbezüge der Beamtinnen und Beamten zu erhöhen und somit den Anforderungen aus Karlsruhe gerecht zu werden.

Es ist an der Zeit, dass der Dienstherr auch in Hamburg eine Besoldungsordnung auf den Weg bringt, die rechtskonform ist und zugleich die besonderen Leistungen von Polizeibeamtinnen und -beamten auch finanziell anerkennt.

Wir bleiben dran!

Deine DPolG
 

Führungskräfteentwicklung in der Polizei Hamburg

DPolG fordert Transparenz und Rechtssicherheit
 
09.03.2026 I Aktuell kursieren innerhalb des Polizeivollzuges zahlreiche Theorien über einen möglichen sogenannten Führungskräfteentwicklungspool. Wichtig zu wissen: Verlässliche und transparente Informationen seitens der Dienststelle gibt es aktuell dazu noch nicht.

Für die DPolG Hamburg ist eines klar: Junge Führungskräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten und ihnen frühzeitig geeignete Werkzeuge an die Hand zu geben, ist ein grundsätzlich richtiger Ansatz. Ebenso eindeutig ist aber auch, dass rechtliche Vorgaben und Normen aus dem Grundgesetz oder entsprechenden Laufbahnverordnungen seitens der Dienststelle zwingend eingehalten werden müssen.

Experimente auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen darf es nicht geben.

Die DPolG Hamburg wird diesen Prozess daher aufmerksam, kritisch und engmaschig begleiten. Wir werden sehr genau hinschauen, welche Auswirkungen mögliche Maßnahmen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hamburg haben. Denn eines steht fest: Eine Führungskräfteentwicklung, die sich nachteilig für Kolleginnen und Kollegen auswirkt, wird es mit uns nicht geben! Gleichzeitig setzen wir darauf, dass der aus allen Polizeigewerkschaften bestehende Personalrat der Polizei seiner Verantwortung gerecht wird und die berechtigten Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen konsequent vertritt.

Hierbei stehen die Belange der Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt und keine konzeptionellen, „wohlmeinenden“ Planspiele der Dienststelle.

Wir bleiben dran!

Deine DPolG
 

EPHK/EKHK mit Zulage

Auch bei Beförderungen kommt es auf die Reihenfolge an!

Wer lediglich von „oben“ nach „unten“ befördert, missachtet die Arbeit des Primärvollzuges und setzt falsche Prioritäten!

Wie der DPolG Hamburg bekannt wurde, planen Behörden- und Amtsleitung die Einführung einer neuen Amtsbezeichnung bei der Hamburger Polizei. Konkret geht es um die Schaffung einer Zulage für ausgewählte Erste Polizei- und Kriminalhauptkommissare – also Stellenbewertungen A13 EPHKmZ bzw. A13 EKHKmZ. Die Anforderungen an bestimmte dienstliche Verwendungen/Funktionen sollen mit dieser ruhegehaltsfähigen Zulage finanziell gewürdigt und anerkannt werden. So weit, so gut! Wobei man sich auch aus gewerkschaftlicher Sicht durchaus zu Recht die Frage stellen darf, warum die Besetzung dieser Stellen für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen nicht automatisch zur Überleitung in den höheren Dienst führt? Es gehört zur DNA unserer Gewerkschaft gegenüber der Politik für eine gerechte Bewertung des Polizeiberufes einzutreten und die Steigerung der Berufsattraktivität für alle Polizeibeschäftigten nachhaltig einzufordern. Deshalb spricht im Grundsatz nichts gegen die Einführung einer Zulage für ausgewählte A13- Dienstposten. Allerdings nur dann, wenn Behörden- und Amtsleitung vorher ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Ende des vergangenen Jahres haben Finanz und Innenbehörde der Polizei einen Sparkurs aufgezwängt, der sowohl den Sachmittelhaushalt aber noch viel wichtiger, unsere Kolleginnen und Kollegen ganz persönlich trifft.

Ernennungsstopp, Verschiebungen von Beförderungen, Hinauszögern von Auswahlverfahren und was es sonst noch auf der politischen „Spar-Klaviatur“ zu bespielen gibt, stand plötzlich wieder auf der Agenda. Ob der Senat jetzt wieder auf den Kosten von Polizei und den Sicherheitsinteressen von Bürgerinnen und Bürgern sparen will oder ob es sogar – ein „Roll back“ in die desaströse Innenpolitik der 1990er und dem Anfang der 2000er Jahre geben soll, hat die DPolG bereits vor Monaten gefragt, Antwort offen. Haben innere Sicherheit, Polizei und die weiteren Strafverfolgungsbehörden noch die Relevanz, die Rot-Grün so oft für sich reklamiert?

Wertschätzung sieht anders aus! Dazu Landesvorsitzender Thomas Jungfer:
„Ich erwarte, dass alle tatsächlichen oder geplanten Verzögerungen von Auswahl- und Ernennungsverfahren unverzüglich beendet werden und unsere Kolleginnen und Kollegen wieder verlässlich planen können und die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Welche Botschaft senden Innensenator und Polizeiführung, wenn Spitzenämter des gehobenen Dienstes eine Zulage erhalten sollen, aber Kolleginnen und Kollegen des Primärvollzuges weiterhin vertröstet werden? Die Außenwirkung ist bereits jetzt fatal, so geht es nicht!

 
Wir bleiben dran!
Deine DPolG

Seminar Vorbereitung auf den Ruhestand 2026

Nr. 1 / 12.02.2026 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18 – ausgebucht 
Nr. 2 / 10.03.2026 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 3 / 28.04.2026 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 4 / 15.07.2026 Ort: “Shell-Gebäude”, Überseering 35, Raum 6028 – barrierefrei
 
jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
SONDERURLAUBSFÄHIG

Die DPolG Hamburg lädt alle interessierten verbeamteten Kolleginnen und Kollegen,
die in naher Zukunft ihren aktiven Polizeivollzugsdienst beenden und in den wohlverdienten
Ruhestand gehen und Mitglied der DPolG sind, zu einem Tagesseminar ein. Wir wollen mit
und für euch wichtige Fragen rund um eure bevorstehende Pensionierung besprechen und
Hinweise geben.

  1. Inhalte
    Inhalte Fragen und Problemfelder

    – Beihilfe / private Krankenversicherung
    – Nebentätigkeiten und Hinzuverdienst
    – Vorsorgevollmacht
    – Patientenverfügung
    – Notfallordner
    – gesetzliche Erbfolge
    – Testament
    – Erbschein
    – digitaler Nachlass
    – Versorgungsansprüche

GÄSTE UND REFERENTEN

Freddi Lohse
Referent

Wir freuen uns auf Dich!
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt!
 
Anmeldungen unter: dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0

Aufruf zum Warnstreik Dienstag, 10. Februar 2026 um 09:00 Uhr Landungsbrücken (St. Pauli)

dbb und DPolG Hamburg rufen zu einem ganztägigen Warnstreik auf!
 
„Wir gehen Baden, damit der Norden nicht absäuft“
 
Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder in den bisherigen Verhandlungsrunden
kein Verhandlungsangebot für die Beschäftigten der Länder vorgelegt hat, verleihen wir
unseren berechtigten Forderungen nun weiter Nachdruck. Der dbb beamtenbund tarifunion
und die DPolG Hamburg rufen deshalb alle Tarifbeschäftigten, die unter den Tarifvertrag der
Länder fallen, zu einem gemeinsamen Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt mit dem
Nachtdienst am 09.02.2026 und endet mit dem Beginn des Frühdienstes am 11.02.2026.

Wir gehen von den St. Pauli Landungsbrücken bis zu den Magellanterassen, wo die Abschlusskundgebung
stattfindet. Dort haben wir unter dem Motto „Wir gehen baden, damit der Norden nicht absäuft!“
eine eindrucksvolle Aktion vorbereitet, die unmissverständlich zeigt, wie ernst die Lage ist.
Ein mobiles Streikbüro ist vor Ort.

Für weitere Fragen steht der DPolG Landesstreikleiter Martin Dumpich unter 0151 – 515 90 133 zur Verfügung.
 
Wir treffen uns am 10.02.2026 um 09.00 Uhr an den Landungsbrücken.
 
An alle Beamtinnen/Beamte!
Auch Beamtinnen und Beamte, die nicht streiken dürfen,
sind ausdrücklich eingeladen, uns zu begleiten und ein
Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung,
Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des
öffentlichen Dienstes!

Pressemitteilung

24/7 für die Sicherheit im Dauereinsatz und der Dank? Mehrarbeit,
Beförderungsverzögerungen, Blockadehaltung bei Tarifverhandlungen
und eine verfassungswidrige Besoldung! Was ist uns die Polizei wert?

Freitag, 23.01.2026: Fußball-Bundesliga, FC St. Pauli – HSV, 1.200 Polizistinnen
und Polizisten müssen das Stadtderby sichern und verfeindete „Fans“ voneinander trennen.
Die Hamburger Polizei wird von Kolleginnen und Kollegen aus Bremen, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen, Schleswig-Holstein und von der Bundespolizei unterstützt.

Montag, 26.01.2026: Nordsee-Gipfel 2026, die Bundesregierung hat zum Nordsee-Gipfel
nach Hamburg geladen, unter anderem ist der Bundeskanzler vor Ort, über 1.800 Polizistinnen
und Polizisten sichern die Veranstaltung. Die Hamburger Polizei wird von Kolleginnen und
Kollegen aus Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, der Bundespolizei sowie vom
Bundeskriminalamt unterstützt.

Innerhalb von drei Tagen hat die Polizei Hamburg zwei personalintensive Großeinsätze professionell
abgearbeitet. Geräuschlos, souverän, immer am polizeilichen Auftrag orientiert und in der Lage agierend,
haben die Kolleginnen und Kollegen gezeigt, wie eine moderne und zugleich erfahrene Großstadtpolizei
unaufgeregt Großlagen bewältigt.

Das ist die eine Seite der Medaille und die andere?

Diese Einsätze konnten allerdings nur mit der Unterstützung externer Einsatzkräfte abgearbeitet werden.
Dabei zeigt sich auch exemplarisch, wie finanziell ungleich Kolleginnen und Kollegen in den Ländern und
vom Bund behandelt werden. Wenn beispielsweise Berufsanfänger nach ihrer Ausbildung gemeinsam in
einem Einsatz sind und denselben polizeilichen Auftrag erfüllen, bedeutet das, die Kollegen aus Bremen und
Niedersachsen befinden sich mindestens in der Besoldungsstufe A 9 (gehobener Dienst), da diese Länder den
mittleren Dienst bereits vor Jahrzehnten abgeschafft haben. In Hamburg hält die Politik aus fadenscheinigen
Gründen am mittleren Dienst fest und manifestiert damit die Leichtlohngruppen A 7 und A 8.

Dazu Landesvorsitzender Thomas Jungfer: „Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten jeden Tag
für die Sicherheit der Bevölkerung und riskieren ihre Gesundheit. Aus der Politik folgen dann
regelmäßig Danksagungen und Lob für die Einsatzkräfte. Das ist alles gut und schön, zahlt aber
weder Miete noch Rechnungen. Es ist noch schlimmer, der Dienstherr zwingt meine Kolleginnen
und Kollegen über Jahre vor Gericht, um die ihnen zustehende verfassungsgemäße Bezahlung
einzuklagen, ein Unding!

Vor wenigen Wochen hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt, dass Beamte über Jahre in Berlin unterbezahlt wurden, in Hamburg wird es nicht anders sein! Über 8.100 Hamburger Landesbeamte verklagen die Stadt.

Weitere fatale Signale sind Verschiebungen von Beförderungen innerhalb der Polizei Hamburg aus Spargründen und die aktuellen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unter Führung von Finanzsenator Dr. Dressel verweigert bisher, die Vorlage eines verhandlungsfähigen Angebotes an die

Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Das alles gehört in den Fokus der Öffentlichkeit und die Antwort auf die Frage, was ist uns der Rechtsstaat und unsere Polizei wert?“

Bei Rückfragen: Thomas Jungfer, Landesvorsitzender, Tel.: 0172-5696287

Pressemitteilung zum Download

Seminar POLIZEI UND JUSTIZ IM REALITÄTSCHECK AM 4.3.26

4. MÄRZ 2026 09:00-15.00 UHR
DPolG GESCHÄFTSSTELLE
 
SONDERURLAUBSFÄHIG
 
Was euch erwartet:
Warum erstatten Geschädigte immer seltener Anzeige und warum wächst der Eindruck, dass Verfahren folgenlos bleiben?
Dieses Seminar greift genau diese Fragen auf und nimmt das Zusammenspiel von Polizei und Justiz in den Blick.
Es geht um Erwartungen, die im Alltag an Grenzen stoßen und um den wachsenden Vertrauensverlust in staatliches Handeln.
Wir sprechen offen und praxisnah über Ermittlungen, Beweisführung und Entscheidungswege sowie über die Lücke zwischen
Anspruch und Realität. Polizei, Staatsanwaltschaft und weitere Beteiligte bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven
zusammen und benennen ehrlich, was funktioniert und wo es hakt.
 
Inhalte
Ladendiebstahl und Alltagskriminalität – Lagebild und Realität
Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS): Aussagekraft und Grenzen
E-Akte: Fortschritt, Probleme, echte Bremsklötze
Zusammenarbeit Polizei – Staatsanwaltschaft – Justiz
Verfahrensdauer, Beweisführung und Priorisierung
Praxisnahe Lösungsansätze statt Hochglanzfolien
 
Referenten u.a.
Brigitte Nolte
Brigitte Nolte ist die Geschäftsführerin des Handelsverband Nord e.V.,
der die Interessen des Einzelhandels in Hamburg, Schleswig Holstein
und Mecklenburg-Vorpommern vertritt.

Sebastian Koltze
Sebastian Koltze ist Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg
und leitet die Abteilung für politische Straftaten. Zudem ist er Vorsitzender
des Hamburgischen Richtervereins und äußert sich regelmäßig zur Belastung der Justiz.

Wir freuen uns auf Dich!
 
Anmeldungen unter:
dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0
 
Anmeldeschluss 02.03.26
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.
 

Austausch mit SPL zur Mitführung der Waffe durch AiP

Sicherheit darf keine Frage des Status sein
Angestellte im Polizeidienst (AiP) leisten tagtäglich einen wichtigen
Beitrag zur Sicherheit in unserer Stadt. Ob an der VD 1 oder in den
Polizeikommissariaten im Verkehrsordnungsdienst. AiP sind im
Streifenwagen unterwegs, überwachen laut Dienstanweisung den ruhenden und
fließenden Verkehr, ahnden Verstöße und entlasten damit spürbar den Polizeivollzug.
Diese Realität wird oft unterschätzt.
Nach dem klaren Votum unseres Landeskongresses im November 2025 zum
Antrag zur Mitführung der Dienstwaffe durch Angestellte im Polizeidienst im
Streifenwagen, hat die DPolG Hamburg das Gespräch mit der Leitung der Schutzpolizei
gesucht. In einem offenen und konstruktiven Austausch trafen sich unser
Landesvorsitzender Thomas Jungfer und der DPolG-Vertrauensmann Thorsten Zinda
mit dem Leiter der Schutzpolizei, Timo Zill. Ziel war es, die Frage der Mitführung der
Dienstwaffe durch AiP sachlich, praxisnah und ohne Vorfestlegung zu beleuchten.
 
Im Mittelpunkt des offenen Austauschs stand das gemeinsame Anliegen, die
Sicherheit aller Polizeibeschäftigten zu stärken und Verantwortung im Einsatzalltag
klar und verlässlich zu regeln.
Denn auch Angestellte im Polizeidienst sehen sich  zunehmenden Einsatzanforderungen
gegenüber. Wer draußen unterwegs ist, braucht eine wirksame Eigensicherung und klare
Rahmenbedingungen.
Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass pauschale Lösungen hier nicht weiter
helfen. Rechtliche, organisatorische und praktische Aspekte müssen sorgfältig
geprüft werden. Genau diesen differenzierten Blick hat die DPolG Hamburg
eingefordert  und wird ihn weiter einbringen.
Die Aufgaben wachsen, die Verantwortung ist real und Sicherheit darf nicht an
formalen Statusgrenzen enden. Deshalb bleiben wir an dem Thema dran, führen
den Dialog fort und setzen uns weiter dafür ein, tragfähige Lösungen im Sinne aller
Beschäftigten der Polizei Hamburg zu entwickeln. 

Seminar Strategische Entwicklung Schutzpolizei 25. März 2026

25. MÄRZ 2026 09:00-16.30 UHR
DPolG GESCHÄFTSSTELLE
HOLZDAMM 18
 
SONDERURLAUBSFÄHIG
 
Was euch erwartet

• Überblick über die strategische Entwicklung der Schutzpolizei
• Grundsätze und Ziele der aktuellen und geplanten Entwicklungen
• Zeitstrahl laufender und geplanter Projekte
• Einordnung bereits gestarteter Projekte wie Modellwache PK 25,
   FuStw der Zukunft, Rez 2.0 und Zentralisierung der DGOA’en
• Raum für Fragen, Austausch und Diskussion
• Mitarbeit der Beschäftigten und Bedeutung von Bottom-Up-Prozessen
• Auswirkungen der Veränderungen auf Dienstalltag, Belastung und Motivation
• Fokus auf den Menschen bei allen strukturellen Entwicklungen

Referenten und Gäste
Eike Rohde SP 3 K
Timo Zill SPL
Nikolai Kinne SP 020
 
Anmeldungen unter:
dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0
 
Anmeldeschluss 23.03.26
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.
 

Aufruf zum Warnstreik Donnerstag, 22. Januar 2026 11:00 Uhr Hamburger Hauptbahnhof

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder in den bisherigen
Verhandlungsrunden kein Verhandlungsangebot für die Beschäftigten der Länder
vorgelegt hat, verleihen wir unseren berechtigten Forderungen nun weiter Nachdruck.
Der dbb beamtenbund tarifunion und die DPolG Hamburg rufen deshalb alle
Tarifbeschäftigten, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zu einem gemeinsamen
Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt mit dem Nachtdienst am 21.01.2026 und endet
mit dem Beginn des Frühdienstes am 23.01.2026.
Wir gehen vom Hauptbahnhof direkt zum Hamburger Rathaus. Dort haben wir bereits
eine sichtbare und eindrucksvolle Aktion vorbereitet, die unmissverständlich zeigt, wie
ernst die Lage ist.
Ein mobiles Streikbüro ist vor Ort. Alle streikenden Kolleginnen und Kollegen müssen
sich in die Streikliste eintragen und unterschreiben. Für weitere Fragen steht der
DPolG-Landesstreikleiter Martin Dumpich unter 0151 – 515 90 133 zur Verfügung.
 
Wir treffen uns:
am 22.01.2026 um 11.00 Uhr
auf dem Heidi-Kabel-Platz und gehen gemeinsam zum
Hamburger Rathaus.
 
An alle Beamtinnen/Beamte!
Auch Beamtinnen und Beamte, die nicht streiken dürfen,
sind ausdrücklich eingeladen, uns zu begleiten und ein
Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung,
Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des
öffentlichen Dienstes!