Katja Suding & Co. Die Reaktionen zum Neumann-Rücktritt

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Nach dem Rücktritt von Innensenator Michael Neumann (45, SPD) und die Bekanntgabe von Andy Grote (47, SPD) als dessen Nachfolger, hat sich die MOPO bei Hamburger Politikern nach Reaktionen umgehört.

 

 Joachim Lenders, Hamburg-Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft:  „Das waren irgendwann  zu viele Baustellen für Neumann: die angespannte Personalsituation der Polizei, die Flüchtlingskrise und die Vorfälle der Silvesternacht. Ich kann dem neuen Innensenator Andy Grote nur raten, diese Baustellen schnell anzupacken. Eine Schonfrist gibt es  dafür nicht.“

Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen-Fraktion: „Ich bedauere die Entscheidung von Michael Neumann. Mit ihm verlässt ein geradliniger und vertrauenswürdiger Politiker den Senat. Auch in schwierigen Zeiten hat er stets Kurs gehalten, dies schätze ich besonders an ihm.“

André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Hamburg braucht wieder einen Innensenator, der sein Amt ernst nimmt und der sicherheitspolitischen Herausforderungen gewachsen ist. Deshalb ist es gut, dass die monatelange Hängepartie um Neumann beendet ist. Viel zu lange hat Olaf Scholz zugeschaut, wie seinem amtsmüden Innensenator die Zügel aus der Hand glitten.“

Katja Suding (Foto oben), Vorsitzende der FDP-Fraktion: „Mit Neumann verliert Scholz einen Innenexperten, der sich vor allem als Sportsenator verdienstvoll für die Olympiabewerbung eingesetzt hat. Dem Amt und der Stadt ist zu wünschen, dass sich Grote schnell in die stadtweiten Problemlagen der Inneren Sicherheit und der Flüchtlingsunterbringung einarbeitet.“  

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