LINKE WOLLEN MILCHSTRAßE ENTERN„Rote Flora“-Demo in Pöseldorf angemeldet

Wasserwerfer sollen Gastro-Meile vor Randalierern schützen

In Hamburgs vornehmen Stadtteil Pöseldorf geht die Angst um! Links-Aktivisten wollen am 24. September Hamburgs Edel-Gastro-Meile Milchstraße (u.a. „Anna Sgroi“, „Bierkrug“) stürmen, an der sich auf 300 Metern in weißen Villen exklusive Bars und Restaurants aneinanderreihen.

Demo-Grund sind die Verkaufsgerüchtm das linke Kulturzentrum in der Sternschanze. Bislang gab es nur einen Aufruf im Internet. Dienstag ging eine offizielle Anmeldung der „Kampagne Flora bleibt“ bei der Polizei ein. Die Demonstranten wollen sich mit 300 Mann um 19.30 Uhr an der Ecke Milchstraße/Mittelweg versammeln.

Alarm-Stimmung bei der Polizei – eine Krawall-Demo im feinen Pöseldorf gab es schließlich noch nie! Thomas Jungfer (42), Vize–Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG): „Wir werden mit den nötigen Kräften vor Ort sein, um Gewalt zu verhindern. Gerade dort gibt es sensible Geschäftsbereiche.“

Kommt es doch zu Ausschreitungen, soll nach BILD-Informationen Deutschlands modernster „WaWe 10 000“ (3500 Liter/Minute) eingesetzt werden. Polizeisprecherin Ulrike Sweden: „Für unseren Staatsschutz ist es aber noch zu früh, die Lage zu bewerten.“

Wie kommen die Linken ausgerechnet auf Pöseldorf?

Sie vermuten dort Immobilen-Unternehmer Gerd Baer, der angeblich das alternative Stadtteilzentrum „Rote Flora“ (Sternschanze) von Besitzer Klausmartin Kretschmer (54) gemietet hat. Baer zu BILD: „Ich bin kein Mieter und auch kein Eigentümer. Ich berate Herr Kretschmer lediglich. Ich hatte früher mal ein Büro in Pöseldorf. Das ist lange her. Mir tun die Pöseldorfer jetzt schon leid.“

Anwohner und Milchstraßen-Wirte sind sehr besorgt, einige wollen ihre Häuser am Tag der Demo zusätzlich sichern. Matthias Winkler (41) vom „Bierkrug“: „Wir vertrauen aber auf die gute Arbeit der Hamburger Polizei.“

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