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Mit Vollgas gegen die Wand!

In Hamburg fanden dieser Tage völlig überraschend so „unvorhersehbare“ Ereignisse wie der 1. Mai oder der Hafengeburtstag statt. 

Dass hierfür die Alarmabteilung aufgerufen werden musste, ist schon ein Armutszeugnis an sich. Dass aber selbst diese an den betroffenen Wachen bei der herrschenden Personalknappheit kaum gestellt werden kann, weil die sonst unterstützenden Kolleginnen und Kollegen aus dem Tagesdienst auch bereits eingesetzt sind, macht die Lage nicht einfacher. Und wenn Kolleginnen und Kollegen 1-2 Jahre vor ihrem Ruhestand 4-5 12-Stundendienste am Stück schieben müssen, ist absehbar, wohin das führen wird!

Weiter verschärfend kommt hinzu, dass die immer zahlreicher werdenden Objektschutzmaßnahmen zur selben Zeit ebenfalls aus dem gleichen Pool – nämlich der Grundlast und den Wachen – gestellt werden müssen!

Und hier wird die Sache endgültig zur Farce: Anstatt diese Objektschutzaufgaben den eigentlich dafür zuständigen AiP zu übertragen und hierfür endlich mal die vorhandenen Stellen entsprechend aufzustocken und zu besetzen, werden die vorgesehenen AiP-Lehrgänge gnadenlos Opfer des Rotstifts – so sollen zum 1.9. statt der vorgesehenen 28 nur 12 AiP in die 3-monatige Ausbildung gehen! Da stellt man lieber voll ausgebildete Schutzleute vor die Objekte… An eine Entlastung des Vollzugs durch weitere Aufgabenübertragung an die AiP wird offenbar nicht einmal ansatzweise nachgedacht! 

Die DPolG-Hamburg fordert die Dienststelle auf, endlich verantwortungsbewusst mit den (noch) vorhandenen Kräften umzugehen und unverzüglich für Entlastung zu sorgen: Durch adäquate und kurzfristige Einstellungen im Bereich der AiP sowie Heranziehung externer Dienstleister, Anforderung auswärtiger Kräfte und durch ehrliche Aufgabenkritik! Und den politisch Verantwortlichen auch mal ehrlich zurückmelden: „Alles geht nicht!“

Der Landesvorstand,                                                                Hamburg, 12.5.2018

Hier das Flugblatt zum Download.

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