Der Vorstand des Fachbereiches Verwaltung informiert:
Als Nachlese zur Personalversammlung im LBV und der ersten Sitzung der AG LBV der DPolG Hamburg im Januar 2018, möchten wir folgende Themen zusammenfassen, mit denen wir uns gegenwärtig befassen:

Einstellungen im Parkraummanagement (PRM)
Die DPolG Hamburg hat bereits mehrfach die unbefristete Einstellung von Mitarbeitern im PRM gefordert, dies wird nun von der Dienststelle umgesetzt. Aus Sicht der DPolG Hamburg müssen im Zuge der Gleichbehandlung, alle derzeit noch befristeten Kolleginnen und Kollegen ebenfalls sofort entfristet werden! Es kann nicht sein, dass es hier eine Schlechterstellung der jetzigen
Kolleginnen und Kollegen (!) gibt. Die DPolG Hamburg wird hier letztmalig Gespräche an geeigneter Stelle führen, ansonsten bleibt hier nur der Rechtsweg.

Abrechnung der 38,5 Stunden Woche im Schichtdienst
Aufgrund der Initiative der DPolG Hamburg kam es im letzten Jahr im LBV zu der Erkenntnis, dass die Kollegen im Schichtdienst mit einer 38,5 Stundenwoche statt einer 39 Stundenwoche abzurechnen sind. Auch wenn es derzeit noch Unklarheiten gibt, wie mit den 20 Prozent anderer Tätigkeiten umgegangen werden soll, so verlangt dies eine ordentliche nachvollziehbare Abrechnung. Im Monat Dezember wurden den Kolleginnen und Kollegen ohne Ankündigung oder Erklärung Stunden abgezogen. Eine erste Erklärung der Dienststelle war, dass an Urlaubs- und Krankheitstagen nicht mit der 38,5 Stundenwoche abgerechnet wird. Diese Annahme ist jedoch schlichtweg falsch, selbstverständlich werden im Schichtdienst auch Krankheits- und Urlaubstage sowie Feiertage mit 38,5 Stunden abgerechnet.

Die DPolG Hamburg fordert die sofortige lückenlose Rücknahme des Stundenabzugs! Unsere Mitglieder werden von uns einen Antrag auf Gewährung der zustehenden Stunden unter Wahrung
der Ausschlussfrist erhalten. Auch hier kann sonst der Rechtsweg beschritten werden.

Verhandlung über eine Dienstvereinbarung zu den Öffnungszeiten beim LBV
Wie der DPolG Hamburg bekannt wurde, verhandelt der Personalrat mit der Geschäftsführung
über eine Anpassung der Dienstvereinbarung. In dieser sind lediglich unter § 5 alle möglichen
Dienste im PRM festgehalten worden, mit dem Hinweis, dass sich die Dienstzeiten an den
maßgeblichen Bewirtschaftungszeiten orientieren, die durch die Polizei festgelegt werden. Der
tatsächliche Einsatz bzw. ein tatsächlicher Schichtplan der einzelnen Mitarbeiter ist dort jedoch
nicht festgelegt. Eine Mitbestimmung des Personalrates hierzu wird seitens der Geschäftsleitung
abgelehnt, obwohl diese gem. § 87 Abs. 1 Nr. 1 des Hamburgischen Personalvertretungsgesetzes
verlangt wird. Die DPolG Hamburg prüft derzeit die Rechtmäßigkeit dieser Dienstvereinbarung.

Pausenräume im PRM
So sieht es aus, wenn die Kolleginnen und Kollegen des PRM ihren Dienst versehen, ausgerüstet für alle Fälle, da vielerorts kein geeigneter Pausenraum zur Verfügung steht. Da werden horrende Beträge in Cafés ausgegeben, damit man sich unterwegs bei kaltem Wetter mit einem warmen Getränk aufwärmen bzw. die Toilette benutzen kann. Die DPolG Hamburg prüft hier ebenfalls die einschlägigen Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung und wird mit den Verantwortlichen Gespräche führen.

Gesprächsangebote an die Geschäftsleitung
Auch wenn in den „LBV-Nachrichten“ der Geschäftsleitung der Satz steht, dass Flugblätter und ähnliche elektronische Informationen nicht weiter helfen (aus Sicht der Leitung), so wird die DPolG Hamburg auch weiter von ihrem gewerkschaftlichen Recht der Information Gebrauch machen!

Ebenfalls möchten wir nicht versäumen, unser Gesprächsangebot an die Geschäftsleitung zu wiederholen, leider ist dies bisher abgelehnt worden. Konstruktive Kritik und Gespräche auf Augenhöhe zum Wohle aller Beteiligten mit Augenmerk auf
die DPolG-Mitglieder − das ist das Hauptanliegen der DPolG Hamburg. Der Fachbereich Verwaltung wird sich weiterhin dafür einsetzen und bietet auch den Kolleginnen und Kollegen anderer Bereiche ihre Hilfe an!

 

Fachbereich Verwaltung                                                                                                          18.01.2018

 

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DPolG – Deinetwegen!

 

für interessierte Mitglieder des LBV (PRM und VÜ) sowie interessierte AiP und AiA der Polizei

 

Am Mittwoch, den 21.02.2018

von 9 bis 16 Uhr

in der DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18, 20099 Hamburg

 

Thema: Arbeit und Aufgaben des LBV PRM und VÜ und der AiA und AiP der Polizei vom PK, VD und ZVOD gegenseitig kennenlernen. Welche Überschneidungen gibt es in den Arbeitsbereichen? Welche Probleme gibt es jeweils dort und wie können diese verbessert werden? Gegenseitige Vorurteile abbauen, Gemeinsamkeiten entdecken und ein Netzwerk aufbauen.

Gastreferenten: Herr Adrian, LBV und Herr Wegge, Polizei

 

Anmeldungen ab sofort in der DPolG Geschäftsstelle per Mail oder per Telefon. Für dieses Seminar gibt es Sonderurlaub, bitte diesen dann umgehend mit der Bescheinigung der Geschäftsstelle beantragen.

 

Beate Petrou
Vorsitzende des Fachbereichs Verwaltung                                                                      Hamburg, 11.01.2018

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DPolG – Deinetwegen!

 

Vorab: Es ist nicht die Art der DPolG Hamburg, Aktionen oder Handlungen der GdP zu thematisieren – aber in diesem Fall ist leider ein Maß erreicht, dass ein Schweigen nicht mehr gestattet:

Der Landesvorsitzende der GdP Hamburg, Gerhard Kirsch, hat heute gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ im Zusammenhang mit der „Roten Flora“ Bemerkenswertes geäußert und sich selbst „eingefangen“. Kurz nach dem G20-Gipfel wollte der GdP-Landesvorsitzende noch „entschlossen durchgreifen“ und auch eine Räumung der „Flora“ war dabei eine diskussionswürdige Option, denn der „nächste Anlass und weitere Straftaten aus diesem Kreis kommen bestimmt“, so Gerhard Kirsch weiter. Also folgerte er: „Dagegen muss entschlossen durchgegriffen werden.“

Ein halbes Jahr später ist das: „Dagegen muss entschlossen durchgegriffen werden“, Schnee von gestern! Jetzt warnt der GdP-Landesvorsitzende vor einer Räumung der „Flora“ und verweist auf die mögliche (und natürlich wahrscheinliche!) Solidarisierung der linken Szene. Die Polizei Hamburg werde dann wieder bis zum letzten Mann gefordert, so Kirsch weiter zum „Hamburger Abendblatt“. Als Letztes lässt uns der GdP-Landesvorsitzende dann noch wissen, dass es wichtig sei, die „Rote Flora“ im Stadtteil zu integrieren.

Dazu die DPolG Hamburg: Die Rolle der „Roten Flora“ als linksautonomer Hot Spot ist seit Jahrzehnten bekannt und unbestritten. Gewalt gilt vielen Rotfloristen und Sympathisanten als legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung und entspricht ihrem Selbstverständnis. Der G20-Gipfel war für die „Flora“ ein „Festival der Gewalt und des Hasses“! Die gewaltbejahenden Aussagen des Flora-Sprechers und Anwalts, Andreas Beuth, nach G20 sind hinlänglich bekannt. Die „Rote Flora“ war und ist das ideologische und logistische Auffangbecken für gewaltbereite Linksextremisten. Wer eine „Welcome-to-Hell“-Demo organisiert, möchte diese Hölle dann auch erleben und so ist es dann auch gekommen.

Die „Flora“ gibt es seit Jahrzehnten, davon zu sprechen, sie müsse sich nun „im Stadtteil integrieren“ ist ein Schenkelklopfer, der in der „Flora“ zur Erheiterung geführt haben muss. Autonome wollen und werden sich nicht (!) integrieren, weil sie alles ablehnen, was unsere Gesellschaft ausmacht – von staatlichen Strukturen ganz zu schweigen! Mit einer Ausnahme natürlich: Geld und sonstige Vergünstigungen des verhassten „Schweinesystems“ werden natürlich gerne angenommen!

Angst ist für die Politik und die Polizei immer ein schlechter Ratgeber. Wenn Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) öffentlich davon spricht, dass ihm hinsichtlich der „Flora“ der Geduldsfaden gerissen sei, dann kann man davon ausgehen, dass er sich ausführlich und detailliert die Situation vorab erläutern ließ.

Wer Gewalt legitimiert, wer Gewalt relativiert, wer Brandschatzungen, Plünderungen und Zerstörung in Blankenese oder Pöseldorf „irgendwie“ okay findet, kurzum, wer das staatliche Gewaltmonopol in Frage stellt, ist ein Verfassungsfeind! Ein linksalternativer und Gewalt bejahender Hot Spot wie die „Rote Flora“, darf weder direkt noch indirekt mit dem Geld der Steuerzahler finanziert werden.

Unsere Stadt braucht eine zeitnahe politische Entscheidung wie mit der „Flora“ zukünftig umgegangen werden soll! Dafür kann es nur einen einzigen Maßstab geben und das ist die Durchsetzung des Rechtsstaats!

Die DPolG bleibt dabei: Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf die Frösche nicht fragen!

DPolG – Deinetwegen!

+++DPolG: Cargo-Hose endlich auch für die WSP einführen+++

Der Fachbereich Wasserschutzpolizei der DPolG Hamburg fordert die Dienststelle auf, die Cargo-Hose als Teil der Uniform für die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei Hamburg einzuführen und die Trageanweisung entsprechend zu modifizieren!

Hintergrund:

Seit vielen Jahren ist die sogenannte Cargo-Hose ein Uniformbestandteil bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Schutzpolizei. Diese Uniformhose hat sich aufgrund ihrer Funktionalität im täglichen Einsatzgeschehen als sehr praktisch bewährt. Unsere Kollegen schätzen dabei die zusätzlichen Hosentaschen als echten Mehrwert.

So wie es der Name „Cargo-Hose“ auch suggeriert, ist der zusätzliche Stauraum erheblich und bei den zahlreichen, beständig mehr werdenden polizeilichen Ausrüstungsgegenständen, ist der Griff in die aufgesetzten Taschen ohne lange „Suchaktionen“ schnell erledigt.

Bei der Wasserschutzpolizei wurde die Cargo-Hose in der Vergangenheit als wenig vereinbar mit der maritimen Ausrichtung der WSP-Uniform angesehen.

Der Fachbereich WSP der DPolG Hamburg hält diese Ansicht für überholt

und darüber hinaus ist dieser „Konflikt“ in der Zukunft leicht lösbar:

Die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei Hamburg dürfen die Cargo-Hose tragen – sie müssen es aber nicht!

 

Fachbereichsvorstand WSP                                                                                        Hamburg, 03.01.2018

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach einem sicherlich für uns alle sehr ereignisreichen vergangenen Jahr, schauen wir nun nach vorn.
Die DPolG Hamburg wünscht Euch, Euren Familien und Freunden ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr!
Die DPolG Hamburg wird auch 2018 an Eurer Seite stehen!

DPolG – Deinetwegen!

Der dbb, die DPolG und die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TDL) haben sich in der Einkommensrunde 2017 auf insgesamt zwei Erhöhungsschritte bei den Entgelten geeinigt.

Der erste Schritt in Höhe von 2 Prozent erfolgte in Hamburg bereits zum 1. Januar 2017. Jetzt ist der zweite Schritt an der Reihe.

Mit der TdL wurde vereinbart, dass die Entgelte zum 1. Januar 2018 um weitere 2,35 % monatlich ansteigen. Die Auszubildenden erhalten von diesem Zeitpunkt an 35 Euro pro Monat mehr.

Außerdem konnte mit der TdL ab Entgeltgruppe 9 für die Zeit ab 1. Januar 2018 die Entwicklungsstufe 6 vereinbart werden. Ein zweiter Erhöhungsschritt erfolgt hier zum 1. Oktober 2018.

Bei der sogenannten kleinen Entgeltgruppe 9 erhöht sich das Tabellenentgelt nach 5 Jahren in Stufe 4 ab 1.Januar 2018 um 53,41 und ab 1. Oktober 2018 um weitere 53,40 Euro.

Aktuell sind dbb, DPolG und TdL dabei, die Entgeltordnung zum TV-L zu überarbeiten und neu zu verhandeln. Kollege Michael Adomat nimmt als Mitglied von verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv an den Tarifverhandlungen teil. Diese Arbeit soll bis zur nächsten Einkommensrunde im Länderbereich im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

Auch für die Beamtinnen und Beamten wird die Besoldung zum 1. Januar 2018 um 2,15 Prozent und die Bezüge für Anwärter um 35 Euro erhöht.

Fachbereich Verwaltung                                                                                                    Hamburg, 14.12.2017

 

Telearbeitsplätze vergeben

Ein Programmpunkt der DPolG Hamburg, FB Verwaltung ist erfüllt worden, die alternierende Telearbeit ist nun auch bei der Polizei möglich. In einem ersten Verfahren konnten 77 Telearbeitsplätze vergeben werden, weitere 25 werden 2018 folgen. Nach den Vorgaben der 93er Vereinbarung des Personalvertretungsgesetzes und der Dienstvereinbarung konnten die vordringlichen Antragsgründe bewilligt werden: Kindererziehung, Pflege von Angehörigen und Schwerbehinderung. Auch die Kollegen, die unter andere Kategorien fallen, wie z.B. Verkürzung des Arbeitsweges, sollen möglichst in der nächsten Vergaberunde berücksichtigt werden.

Die DPolG Hamburg setzt sich für einen weiteren Ausbau der Telearbeitsplätze ein.

 

Arbeitsgruppe AiP

Die dienstliche Arbeitsgruppe AiP nimmt ihre Arbeit wieder auf, dort werden die Ergebnisse der AG AiP der DPolG Hamburg mit einfließen. Zum einen geht es um neue Aufgaben für AiP, ein verbessertes Berufsbild mit zusätzlichen Aufgaben, um den Vollzug zu entlasten und die AiP Aufgabe anzureichern. Letztendlich schließt sich hier die Forderung nach gerechter tariflicher Forderung ein, also Aufstiegsmöglichkeiten von der EG 5.

Gruppenführerstellen in EG 8 wieder einzuführen ist dabei ebenfalls eine Möglichkeit. Und die Dienstanweisung AiP mussendlich auf den neusten Stand gebracht werden. Hauptsächlich geht es hier um die Entscheidung, ob beim Verkehrsordnungsdienst die Waffe getragen werden kann. Die Zeiten haben sich geändert und die Gefahrenlagen auch.

 

Perspektiven für Tarifbeschäftigte

Tarifbeschäftigte brauchen Perspektiven, um weiterhin bei der Polizei zu arbeiten. Die Zeiten ändern sich, die Konkurrenz schläft nicht, weder die Arbeitgeber in der Privatwirtschaft noch die anderen Behörden. Bei immer weniger Arbeitskräften geht der Kampf um die Mitarbeiter los. Neue Ideen der Aufgabenbewältigung, mehr Ermittlungsunterstützung durch Angestellte, die 50 zusätzlichen Stellen im LKA sind da der richtige Weg. Die DPolG Hamburg setzt sich ein, in allen möglichen Bereichen die Angestellten vollzugunterstützend einzusetzen, mit einer angemessenen Eingruppierung. Außerdem kann es sich die Polizei nicht erlauben, dass gut ausgebildete Kollegen in andere Behörden abwandern, bei gleicher Tätigkeit, aber besserer Bezahlung.

 

Perspektiven für Verwaltungsbeamte:

Die DPolG Hamburg begrüßt die Ausschreibung von vier Zulagestellen für Amtsinspektoren, die demnächst veröffentlicht werden.

 

Einstellungsverfahren und Einsparquote

Seit 2018 laufen endlich wieder die Einstellungen von AiP Klassen, in 2017 waren es vier und in 2018 sind drei Klassen geplant. Damit wird auch eine langjährige Forderung der DPolG Hamburg erfüllt. Ziel ist es, die Einstellungen zu verstetigen und alle Objektschutzmaßnahmen vom Vollzug übernehmen zu können und weitere Aufgaben dazu.

Zurzeit wird in sämtlichen Berufsgruppen wieder ausgeschrieben, es gibt Stellenausschreibungen en masse. Ob es Schreibkräfte oder Fernsprechangestellte sind, Kraftfahrer oder Waffenmechaniker, Verwaltungsfachkräfte oder Juristen, Wissenschaftler oder Psychologen, nur IT Spezialisten zu bekommen, das ist schwierig.

Das Ziel muss sein, die Vakanz von 17 Prozent so schnell wie möglich wieder zu senken.

 

Fortbildung für AiP

Es scheint sich etwas zu tun! Im Januar 2018 soll es ein Gespräch zwischen PL, dem ZAF, der Personalabteilung und dem Personalrat geben, die DPolG Hamburg wird weiter berichten. Zur Erinnerung :

Die Qualifizierunslehrgänge für nicht gelernte Verwaltungsmitarbeiter nach der 93er Vereinbarung, die bisher in einem Lehrgang beim ZAF stattfanden, wurden seit 2016 den AiP Kollegen nicht mehr zugänglich gemacht. Die Begründung war, dass das ZAF die AiP einfach dem Vollzug zugerechnet hat und diese dann nicht mehr kostenlos fortbilden wollte.

Seit dem das ZAF ein Landesbetrieb geworden ist und die Hanseakademie gegründet hat, wurde das Finanzierungsmodell plötzlich geändert. Das kann jedoch nicht zu Lasten der AiP gehen. Die DPolG Hamburg hat sich diesem Thema bereits angenommen.

 

HERAKLES

Das Buchungsprogramm erreicht ab 1.Januar 2018 die Polizei Hamburg. Die DPolG Hamburg wird den Kollegen beim Einführungsprozess selbstverständlich zur Seite stehen.

Eine 93er Vereinbarung dazu ist abgeschlossen, es wird keine Personaleinsparungen deswegen geben.

 

Fachbereich Verwaltung                                                                                                    Hamburg, 13.12.2017

 

Am 8. Dezember 2017 hat die Verhandlungskommission des dbb hamburg unter der Leitung des Verhandlungsführers Michael Adomat (DPolG Hamburg) mit der Freien und Hansestadt Hamburg, bei der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg, Tarifverhandlungen zur Modernisierung des „Tarifvertrages über Schmutz-,  Gefahren-, und Erschwerniszulagen“ aufgenommen.

Die Verhandlungskommission des dbb hamburg, wird durch die Kollegin Beate Petrou, stellvertretende Verhandlungsführerin, den Kollegen Stephan-Paul Marcus (VT 22), Klaus Völker (VT 122) und Karl-Heinz Stephan (VT 115), alle DPolG Hamburg, verstärkt.

Der Tarifvertrag über Gefahren-, Schmutz- und Erschwerniszulagen datiert bereits aus dem Jahre 1975 und wurde seither nur redaktionell an die neuen Tarifwerke angepasst. Sie bedarf nunmehr der dringenden Anpassung an das 21. Jahrhundert.

Das „Bergen von Gebeinen in bombenverseuchten Gewässern“ ist nicht mehr Bestandteil der Aufgaben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Stadt Hamburg. Diese und weitere veraltete Zulagen beinhaltet noch der alte Tarifvertrag.
Zulagen, die ein modernes Arbeiten unter erschwerten Bedingungen zur Folge haben, wie beispielsweise der „Umgang (Transport, Abbau etc.) mit Betäubungsmitteln bei der Aushebung von Drogenlaboren“ o.ä. werden zurzeit jedoch nicht berücksichtigt.

Bei der Eröffnungsverhandlung einigten sich Arbeitgeberseite und dbb hamburg auf die Modernisierung des Tarifvertrages. Die weiteren Verhandlungen sehen die Streichung, die Schaffung neuer, sowie die Modernisierung und Anpassung bestehender Zulagen an eine zukunftsfähige Arbeitswelt vor.

Der gemeinsam angestrebte Fahrplan sieht einen erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen bis zum Ende des Jahres 2018 vor.

Wir werden weiter berichten.

Fachbereich Verwaltung                                                                                                    Hamburg, 12.12.2017

 

Am gestrigen Nikolaustag fand das DPolG-Seminar für interessierte Kolleginnen und Kollegen geschlossener Einheiten statt. Zum Gespräch kamen Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und der Abteilungsführer LPD Andreas Buttmann. Es wurde intensiv über das Dienstzeitmodell -neu- der LBP diskutiert und natürlich auch über alles was den Kolleginnen und Kollegen „unter den Nägeln brannte“.

Der Polizeipräsident begrüßte ausdrücklich die Pilotierung der neuen Dienstzeitregelung der LBP zum 01. Januar 2018. Er beantwortete Fragen hinsichtlich der aktuellen Einsatzlagen und TE-Konzeption. Mitarbeitermotivation und die Gruppenführerproblematik waren ebenso Thema. Einen Ausblick in die Neuorganisation der Schutzpolizei gab der Polizeipräsident ebenfalls.

LPD Andreas Buttmann unterstrich in der Diskussion den hohen Stellenwert der Aus- und Fortbildung innerhalb der LBP. Er nahm Stellung zur Gruppenführerproblematik, zur Schutzausrüstung und teilte mit, dass die Abteilungsleitung für jeden Zug zwei PC´s zusätzlich beantragt hat. Die Finanzierung wird noch geklärt Die Seminarleiter Thomas Jungfer und Andreas Reimer führten souverän durch die Veranstaltung. Die Teilnehmer regten an, regelmäßig gewerkschaftliche Seminare für geschlossene Einheiten durchzuführen.

Fachbereich Schutzpolizei                                                                                                     Hamburg, 07.12.2017

 

Innensenator Andy Grote (SPD) zu Gast bei der DPolG Hamburg

                

Gestern (04.12.2017) hat der Landesausschuss der DPolG Hamburg in unserer Landesgeschäftsstelle getagt und das vergangene Jahr aus gewerkschaftspolitischer Sicht analysiert und unter anderem den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Darüber hinaus wurde Marc-Ulrich Schipper zum neuen Beisitzer der Region Mitte II gewählt.

Der Landesausschuss setzt sich aus allen Fachbereichen und Sonderorganisationen der Deutschen Polizeigewerkschaft zusammen und repräsentiert somit alle Mitglieder der DPolG Hamburg. Er tritt immer in den Jahren zusammen, in dem kein Landeskongress stattfindet und ist das zweithöchste Beschlussgremium unserer Gewerkschaft nach dem alle fünf Jahre einberufenen Landeskongress.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer Innensenator Andy Grote (SPD) begrüßen. Im Mittelpunkt des eineinhalbstündigen Informations- und Meinungsaustausches standen die aktuellen Probleme und Herausforderungen, mit denen sich unsere Kolleginnen und Kollegen tagtäglich auseinandersetzen müssen.

 

               

Engagiert diskutiert wurde über die Personalsituation, die Einsatzbelastung, die fehlenden Ressourcen in der Akademie der Polizei, die mangelhafte Berufsattraktivität, die dringend notwendige Einführung der zweigeteilten Laufbahn, die Wiedereinführung der Freien Heilfürsorge und der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage sowie die verstetigte Einstellung von AiP verbunden mit einer Erweiterung des Aufgabenfeldes. Ein ausführlicher Bericht folgt im „Polizeispiegel“(Januar/Februar Ausgabe 2018).

DPolG – Deinetwegen! #DPolGHH                                                                           Hamburg, 05.12.2017

Holzdamm 18
20099 Hamburg
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