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DPolG Weihnachtsmärchen 2023

„Der gestiefelte Kater“ nach den Brüdern Grimm

im Ernst Deutsch Theater

Sonntag, 10. Dezember 2023, 13:30 Uhr

Preise: 7,00 € bis 11,00 € p. P.

(inklusive Garderobe/Weihnachtstüte/Weihnachtsmann)

Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig als Fahrkarte im HVV-Bereich!

Kartenreservierung und Kartenverkauf ab sofort

in der Geschäftsstelle der DPolG Hamburg * Telefon: 254026-0

ACHTUNG: Die Karten müssen bis 14 Tage nach Bestellung in der DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18, abgeholt werden, sonst erfolgt ein Weiterverkauf!

 Hamburg, 09. Oktober 2023

Pressemitteilung

14.10.2026

DPolG-Umfrage zur Berufszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hamburg

Polizei Hamburg: Ganz weit weg von fünf Sternen

Anspruch und Wirklichkeit klaffen deutlich auseinander

Ende Juli hat die DPolG Hamburg alle Kolleginnen und Kollegen der Hamburger Polizei, losgelöst von Statusamt, dienstlicher Laufbahn oder Gewerkschaftszugehörigkeit, gebeten, an einer von der DPolG initiierten „Umfrage zur Berufszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hamburg“ teilzunehmen. Wir wollen wissen, wie zufrieden oder unzufrieden sind unsere Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Arbeitgeber, wie sehen sie „ihre“ Polizei, wo „drückt“ der Schuh, welche dienstlichen Umstände belasten sie persönlich oder auch die Angehörigen? Work-Life-Balance – Schlagwort oder tatsächlich gelebte Praxis? Wie steht es um Anerkennung und Wertschätzung der dienstlichen Tätigkeit? Wird persönliches Engagement wahrgenommen? Wie empfinden unsere Kolleginnen und Kollegen den politischen Rückhalt, sofern es diesen überhaupt gibt? Welche Kritikpunkte stehen ganz oben, aber auch, was läuft gut?

Die Online-Umfrage wurde am 27. Juli freigeschaltet und lief bis zum 27. August dieses Jahres. Insgesamt haben sich innerhalb dieser vier Wochen 2.420 Kolleginnen und Kollegen an der Umfrage beteiligt. Zum Stichtag 1. August 2026 waren 11.274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 1.158 Nachwuchskräfte in Ausbildung/Studium) bei der Polizei Hamburg beschäftigt. Damit haben sich also 21,47 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen an der DPolG-Umfrage beteiligt. Das ist eine überdurchschnittliche Beteiligung und unterstreicht eindrucksvoll die Relevanz sowie die Aussagekraft der Umfrage.

Umfrageauswertung (siehe Anlage zur Pressemitteilung)

  • Bewertung der Umfrageergebnisse

Die DPolG Hamburg bewertet die Umfrageergebnisse als deutliches Stoppsignal unserer Kolleginnen und Kollegen an Polizeispitze und Behördenleitung. Die Unzufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen wird in den Antworten und in den Freitextfeldern klar formuliert und äußert sich in Zitaten zur mangelhaften Bezahlung/Besoldung, fehlender Wertschätzung und der als völlig unzureichend empfundenen Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Polizeiführung und Innenbehörde. Wenn Kolleginnen und Kollegen schreiben: „Keine amtsangemessene Alimentation und im Ländervergleich schlecht bezahlt. Keine Wertschätzung, keine kooperativer Führungsstil innerhalb der Schutzpolizei-Leitung…Aufgrund der Nachzahlungen und der Besoldungserhöhung in anderen Bundesländern, würde ich mich heute nicht mehr für Hamburg entscheiden…Die Vergütung steht nicht im Verhältnis zur Leistung, den Anforderungen und dem Umfang der Aufgaben. Fehlende Wertschätzung durch den Dienstherrn. Keine Arbeitszufriedenheit…Sparkurs wird auf Personal abgewälzt. Führungskräfte ohne Führungskompetenz.

Begrenzte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung…Fehlende beziehungsweise sehr geringe Aufstiegschancen, kein Rückhalt aus der Politik“,…und, und, und – wir könnten weitere Seiten mit entsprechenden Zitaten füllen.

Landesvorsitzender Thomas Jungfer zur Umfrage:

„Die Hamburger Polizei zeigt sich in der Öffentlichkeit als moderne und weltoffene Großstadtpolizei, die auch die größten Einsatzlagen bewältigt und mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als „Vorzeigepolizei“ präsentiert wird. Nach erfolgreichen und oft medienwirksamen Einsätzen sind Behördenleitung und Polizeiführung voll des Lobes. Soweit das Selbstbild. Die von der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) durchgeführte Umfrage rückt dieses Selbstbild „gerade“. Was sagt es über die Polizei aus, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitgeber mit noch nicht einmal 2,5 von maximal 5 Sternen beurteilen?

Was sagt es aus, wenn 1.305 Kolleginnen und Kollegen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sich nicht wieder für die Polizei entscheiden würden? Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer würde statt in Hamburg lieber in einem anderen Bundesland als Polizist arbeiten. Eine übergroße Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen fühlt sich nicht wertgeschätzt und bemängelt zudem Rückhalt von Polizeiführung und Behördenleitung. Dazu kommen die Dauerbaustellen unzureichende Besoldung beziehungsweise Bezahlung sowie die Nichtgewährung einer amtsangemessene Alimentation. In Hamburg müssen sich Polizeibeamtinnen und -beamten sowie Versorgungsempfänger ihre korrekten Dienstbezüge beziehungsweise das Ruhegehalt bis vor das höchste Gerichte durch Klagen erzwingen – wie schäbig!

Der Senat hat mit dem Entwurf zum Doppelhaushalt 2027/2028 der Hamburger Polizei eine massive Spar-, Streich- und Kürzungsliste mit drastischen Auswirkungen für meine Kolleginnen und Kollegen vorgelegt! Nach Aussage des Ersten Bürgermeisters bleibt die innere Sicherheit prioritär. Für die Polizei sieht diese Priorität dann so aus: Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden, Streichung des Arbeitszeitverkürzungstages, Personalreduzierung in der Polizeiverwaltung und im gesamten Tarifbereich der Polizei, selektiver Verzicht auf Wiederbesetzungen, das Hinauszögern von Beförderungen, die Abschaffung von Polizeihubschraubern und der Reiterstaffel.

Wer wundert sich jetzt noch, dass die Stimmung innerhalb der Polizei und bei den Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag für Hamburgs Sicherheit den Kopf hinhalten, im Keller ist?

Ich fordere Innensenator Andy Grote (SPD) und Polizeipräsident Falk Schnabel auf, die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei herunterzufahren, der Sparpolitik ein Ende zu setzen und sich verstärkt den Anliegen der Kolleginnen und Kollegen zuzuwenden, damit unsere Kollegen gehört werden und echte Wertschätzung erfahren.“

Bei Rückfragen: Thomas Jungfer, Landesvorsitzender, Tel.: 0172-5696287

 

Pressemitteilung zum Download

Seminar Vorbereitung auf den Ruhestand 2026/2027

Nr.5 / 28.10.2026 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 6 / 12.02.2027 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 7 / 14.04.2027 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18 

 
jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
SONDERURLAUBSFÄHIG

Die DPolG Hamburg lädt alle interessierten verbeamteten Kolleginnen und Kollegen,
die in naher Zukunft ihren aktiven Polizeivollzugsdienst beenden und in den wohlverdienten
Ruhestand gehen und Mitglied der DPolG sind, zu einem Tagesseminar ein. Wir wollen mit
und für euch wichtige Fragen rund um eure bevorstehende Pensionierung besprechen und
Hinweise geben.

  1. Inhalte
    Inhalte Fragen und Problemfelder

    – Beihilfe / private Krankenversicherung
    – Nebentätigkeiten und Hinzuverdienst
    – Vorsorgevollmacht
    – Patientenverfügung
    – Notfallordner
    – gesetzliche Erbfolge
    – Testament
    – Erbschein
    – digitaler Nachlass
    – Versorgungsansprüche

GÄSTE UND REFERENTEN

Freddi Lohse
Referent

Wir freuen uns auf Dich!
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt!
 
Anmeldungen unter: dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0

Demo Aufruf Dienstag, 1. September 2026 13:00 – 14:30 Uhr Adolphsplatz 6

IM RATHAUS SIND DIE RÄUBER!
 
 Am 01.09.2026 tagt der Unterausschuss Personalwirtschaft und öffentlicher Dienst der Hamburgischen Bürgerschaft. Der Ausschuss wird sich laut Tagesordnung u.a. mit dem Gesetzentwurf des Senats zur Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassung beschäftigten.

Dieser Entwurf beinhaltet u.a. die Einführung der 41-Stunden-Woche, die Streichung des AZV-Tages und völlig unzureichende Beschlüsse hinsichtlich der amtsangemessenen Alimentation. Uns geht es auch um die Stellenstreichung in der Polizeiverwaltung sowie um die Abschaffung der Hubschrauber- und Reiterstaffel.

Wir treffen uns:

am 01.09.2026 um 13.00 Uhr am Adolphsplatz 6, direkt hinter dem Hamburger Rathaus.

An alle Kolleginnen/Kollegen:

Auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DPolG Hamburg sind, sind ausdrücklich eingeladen, uns zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung, Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes!

Die DPolG Hamburg ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich der Mahnwache anzuschließen und der Politik deutlich zu machen, dass unsere Belastungsgrenze erreicht ist 

(Hier Flugblatt zum Download)

Pressemitteilung

20.08.2026

„Im Rathaus sind die Räuber!“

Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg protestiert gegen die geplanten Sparmaßnahmen des Senats. Völlig ungeniert greift Rot-Grün in das Portemonnaie unserer Kolleginnen und Kollegen.

Der vom Senat vorgelegte Entwurf zum Doppelhaushalt 2027/28 bedeutet für unsere verbeamteten Kolleginnen und Kollegen ganz konkret eine Gehaltskürzung ab dem 1. Januar kommenden Jahres. Dazu kommen Stellenstreichungen und die Nichtbesetzung offener Stellen. Die Schwächung der Polizeiverwaltung und die Reduzierung des Tarifbereiches ist ein folgenreicher Irrweg. Die Auswirkungen werden den Polizeivollzug und somit die innere Sicherheit spürbar schwächen. Die Hamburgerinnen und Hamburger werden es merken.

Die angekündigte Arbeitszeiterhöhung auf 41 Wochenstunden für Hamburgs Landesbeamtinnen und -beamten ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Sparen bis die „Schwarte kracht“ und den „Gürtel enger schnallen“ wurden vom Ersten Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, und seinem obersten Kassenwart, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, als Marschroute für den Doppelhaushalt 2027/28 ausgegeben. Leider müssen „bittere Pillen“ verteilt werden, erklärten beide unisono auf der Haushalts-Pressekonferenz.

Wir tragen unseren Protest auf die Straße und werden vor der Sitzung des Haushaltsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft laut und deutlich zeigen, was wir von den Sparmaßnahmen halten!

Wo: Adolphsplatz 6                   Wann: Freitag, 21. August 2026, 16 Uhr bis 17.30 Uhr

(hinter dem Rathaus)

Dazu DPolG-Landesvorsitzender Thomas Jungfer: „Personalnot, Überstunden und Mehrarbeit bilden den negativen Dreiklang vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Arbeits- und Einsatzbelastung für alle Polizeibeschäftigten, egal ob verbeamtet oder tarifbeschäftigt. Selbstverständlichkeiten – wie das Nachbesetzen freigewordener Stellen durch Ruhestand – werden plötzlich infrage gestellt. Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne finanziellen Ausgleich ist politisch organisierter Diebstahl – was denn sonst? Seit vielen Jahren werden Hamburgs Beamtinnen und Beamten verfassungswidrig zu niedrig bezahlt, das will der Senat jetzt mit Almosen heilen, was für eine Schäbigkeit! Hamburgs Polizistinnen und Polizisten bleiben nicht still, ganz im Gegenteil. Wir wehren uns, denn im Rathaus sind die Räuber!“

Bei Rückfragen: Thomas Jungfer, Landesvorsitzender, Tel.: 0172-5696287

 

Pressemitteilung zum Download

Aufruf zur Kundgebung Freitag, 21. August 2026 16:00 – 17:30 Uhr Adolphsplatz 6

IM RATHAUS SIND DIE RÄUBER!
 
Am 21.08.2026 tagt um 17.00 Uhr der Haushaltsauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Der Ausschuss wird sich laut Tagesordnung u.a. mit dem Gesetzentwurf des Senats zur Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassung beschäftigten.

Dieser Entwurf beinhaltet u.a. die Einführung der 41-Stunden-Woche, die Streichung des AZV-Tages und völlig unzureichende Beschlüsse hinsichtlich der amtsangemessenen Alimentation.

Die DPolG Hamburg ruft daher alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich der Versammlung anzuschließen und der Politik deutlich zu machen, dass unsere Belastungsgrenze erreicht ist.

Wir treffen uns:

am 21.08.2026 um 16.00 Uhr am Adolphsplatz 6, direkt hinter dem Hamburger Rathaus.

An alle Kolleginnen/Kollegen:

Auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DPolG Hamburg sind, sind ausdrücklich eingeladen, uns zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung, Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes!

(Hier Flugblatt zum Download)