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Thomas Jungfer zum Landesvorsitzenden der DPolG Hamburg gewählt

Joachim Lenders hat sich nach über 26 Jahren als Landesvorsitzender nicht mehr zur Wahl gestellt und wurde von den Delegierten mit stehendem Applaus und großem Dank verabschiedet. Er wurde vom Landeskongress zum Ehrenvorsitzenden der DPolG Hamburg gewählt.

DPolG startet Öffentlichkeitskampagne für mehr Wertschätzung, Respekt und Anerkennung für die Beschäftigten der Polizei Hamburg.

Am heutigen Tag (5.11.2020) findet der 26. Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg statt. Der Landeskongress ist das höchste Beschlussgremium der DPolG und trägt in diesem Jahr das Motto: #Polizei stärken – Offensive für #Demokratie und #Rechtsstaat.

Im Mittelpunkt des Delegiertentages stand zunächst die Wahl eines neuen Landesvorsitzenden. Thomas Jungfer, bisheriger Erster stellvertretender Landesvorsitzender, wurde mit 95,7 Prozent der Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Der 49-jährige Polizeihauptkommissar ist seit über 30 Jahren Hamburger Polizeibeamter und ein erfahrener, bundesweit geschätzter Gewerkschafter. Er war unter anderem Bundes- und Landesjugendleiter der Jungen Polizei, der Nachwuchsorganisation der Deutschen Polizeigewerkschaft. Er ist zudem stellvertretender Landesbundvorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (dbb) Hamburg. Thomas Jungfer ist freigestelltes Personalratsmitglied im Personalrat der Polizei Hamburg und gehört zum Personalratsvorstand.

Landesvorsitzender Thomas Jungfer zur Wahl: „Vielen Dank für diesen überwältigenden Vertrauensbeweis! Ich weiß, dass ich in große Fußstapfen trete. Mein Dank und der Dank der gesamten DPolG Hamburg geht an Joachim Lenders. In seiner Amtszeit wurde die DPolG die mitgliederstärkste und erfolgreichste Hamburger Polizeigewerkschaft und stellt seinen vielen Jahren die Mehrheit im Personalrat. Mein Team und ich werden diesen Erfolgsweg fortsetzen und mit Engagement und harter Arbeit, die Interessen aller Polizeibeschäftigten gegenüber Politik und Polizeiführung vertreten. Das verspreche ich meinen Kolleginnen und Kollegen der Hamburger Polizei.

Ich freue mich über den gelungenen Start unserer Kampagne für mehr Wertschätzung, Respekt und Anerkennung für die Beschäftigten der Polizei. In den letzten Monaten waren die deutsche Polizei und mit ihr 300.000 Polizeimitarbeiter einer öffentlichen Diffamierung ausgesetzt, die ihresgleichen sucht. Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten jeden Tag für die Sicherheit der Bevölkerung und riskieren dabei Leben und Gesundheit.Das gehört in den Fokus der Öffentlichkeit und kein realitätsfernes Zerrbild über die Polizei von selbsternannten, dauerempörten Aktivisten.“

(Hier die Pressemitteilung zum Download)

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung unter strikter Beachtung der aktuellen Eindämmungsverordnung, des Gesundheits- und Infektionsschutzes sowie der Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt. Für den Landeskongress wurde ein spezifisches Hygienekonzept erarbeitet, die Delegierten und alle weiteren Teilnehmer wurden bereits im Vorwege darüber informiert.

Wertschätzung erleben!

#Polizei stärken – Offensive für #Demokratie und #Rechtsstaat

Ein perfektes Motto für unseren heutigen Landeskongress.

In den letzten Monaten waren die deutsche Polizei und mit ihr 300.000 Polizeimitarbeiter einer öffentlichen Diffamierung ausgesetzt, die ihresgleichen sucht.

Unser neu gewählter Landesvorsitzender Thomas Jungfer zu der Öffentlichkeitskampagne: „Ich freue mich über den gelungenen Start unserer Kampagne für mehr Wertschätzung, Respekt und Anerkennung für die Beschäftigten der Polizei. Meine Kolleginnen und Kollegen arbeiten jeden Tag für die Sicherheit der Bevölkerung und riskieren dabei Leben und Gesundheit. Das gehört in den Fokus der Öffentlichkeit und kein realitätsfernes Zerrbild über die Polizei von selbsternannten, dauerempörten Aktivisten.“

Vertrauen schenken!

„Wir erleben viel Dankbarkeit und können auch mit Kritik umgehen, aber Misstrauen und Anfeindungen sind nur schwer auszuhalten.“

Unsere Angestellten im Polizeidienst (AiP) unterstützen und entlasten in herausragender Weise die Beamten des Polizeivollzugs! 

An dieser Stelle ein dickes DANKESCHÖN – Schön, dass wir Euch haben! 

Mehr #Wertschätzung, #Respekt und #Anerkennung für unsere tarifbeschäftigten Kollegen der Polizei Hamburg!

Sicherheit erfahren!

„Wer Tag und Nacht für die Kriminalitätsbekämpfung im Einsatz ist, verdient Respekt und Anerkennung!“

WIR fordern und erwarten für die Beschäftigten in der Polizei mehr #Wertschätzung, #Respekt und #Anerkennung von der Gesellschaft. 

Respekt verdienen!

Aktueller kann unsere gestern gestartete Kampagne leider nicht sein. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats 23 wurde heute – unmittelbar nach dem Eintreffen am Einsatzort im Hamburger Stadtteil Groß Borstel – beschossen. Der Polizeiberuf ist eine »gefahrengeneigte« Tätigkeit. Was sich abstrakt anhört, wurde heute wieder allen Hamburger Polizeibeamtinnen und -beamten schlagartig bewusst!

Wenn Einsatzkräfte tätlich angegriffen oder wie heute beschossen werden, dann darf man zu Recht fragen, wie es in unserer Gesellschaft um den Respekt vor dem Leben und der körperlichen Unversehrtheit von Menschen bestellt ist? Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von Angriffen auf Polizisten zu lesen ist.

WIR fordern und erwarten für die Beschäftigten in der Polizei mehr #Wertschätzung, #Respekt und #Anerkennung von der Gesellschaft. 💙

Gewalt verurteilen!

Die zweite Nacht in Folge mussten wir Ausschreitungen in Frankfurt erleben. Vor wenigen Wochen gab es schwere Krawalle in Stuttgart.

Wir erleben ständig Angriffe auf die Polizei – ein randalierender, gewalttätiger Mob rottet sich in Großstädten zusammen und geht mit einer kaum zu beschreibenden Aggressivität und Gewalt gegen Einsatzkräfte vor.

Ob Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Köln oder Hamburg… Es reicht! Und deshalb haben wir die Wertschätzungskampagne der DPolG Hamburg ins Leben gerufen.

WIR fordern und erwarten für die Beschäftigten in der Polizei mehr #Wertschätzung, #Respekt und #Anerkennung von der Gesellschaft. 💙

26. Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg

#Polizei stärken – Offensive für #Demokratie und #Rechtsstaat

Am Donnerstag, dem 5. November 2020, findet der 26. Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg statt. Der Landeskongress – zu dem Delegierte aus allen Organisationseinheiten der Hamburger Polizei zusammenkommen − ist das höchste Beschlussgremium der DPolG und trägt das Motto: #Polizei stärken – Offensive für #Demokratie und #Rechtsstaat.

#DPolGDeinetwegen #dpolghhlako20

Letzte Ausfahrt nicht verpassen! Wo bleibt die Fürsorge bei der Heilfürsorge?

Die Heilfürsorge verdient mittlerweile kaum noch ihren Namen! Wer vor Jahren noch eine Behandlung erstattet bekommen hat und heute die gleiche Leistung erwartet, steht nicht selten vor einer unliebsamen Überraschung: Über die Jahre wurden die Leistungen immer weiter abgesenkt – zuletzt Anfang des Jahres mit dem Wegfall der Heilpraktiker Behandlung oder der Absenkung der Brillenversorgung.

Aber nicht nur die Leistungen wurden reduziert, auch das Personal bei der Heilfürsorgestelle (PERS 41) wurde immer weiter abgebaut, die verbliebenen Mitarbeiter immer mehr an die Leistungsgrenzen und die Bearbeitungszeiten ins uferlose getrieben – zurzeit muss mit 6 Monaten gerechnet werden!

Über Jahre hinweg Leistungen kürzen und Personal abbauen? Da könnte man schon Absicht unterstellen, wenn nun, als „Lösung“ die Übertragung der Aufgaben an die ämterübergreifend und entsprechend bürokratisch agierenden ZPD als angeblicher „Notausgang“ präsentiert wird!

Die Bearbeitungszeiten werden sich bestimmt verbessern, wenn das ZPD übernimmt. Aber wie sieht es mit den Leistungen aus? Wo heute noch die persönliche Beratung bei z.B. Zahnarztkosten oder psychologischen Behandlungen durch PERS 41 trotz der widrigen Umstände wo immer möglich stattfindet, wird sich der Hilfesuchende künftig wohl eher als eine Nummer unter vielen wiederfinden!

Wo ist die besondere Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber den Kollegen bei Polizei und Feuerwehr geblieben?

Wie kann es sein, dass mittlerweile gesetzliche Krankenkassen zum Teil bessere Versorgungsleistungen anbieten – teilweise sogar Fitnessstudio-Besuche, Kurse oder sogar Healthgadgets wie eine Apple-Watch subventionieren – während diejenigen, die ihre Gesundheit an vorderster Front zu Markte tragen mitLeistungen nach „SGB V“ und Dankesworten der politisch Verantwortlichen abgespeist werden? Diese Dankesworte sind billig, wenn solche Auswüchsezugelassen werden! Es muss dringend ein Leistungskatalog mit entsprechenden, über das SGB V hinausgehenden Angeboten für die Heilfürsorgeberechtigten her, der auf deren speziellen Bedürfnisse und Erfordernisse angepasste ist!

Aber auch wenn durch die (gesetzlich verankerten) Leistungskürzungen und den Personalbestand sowie die fehlende Ausstattung mit brauchbaren IT-Lösungen bei PERS 41 bereits Fakten geschaffen wurden, so ist es noch nicht zu spät, entscheidende Weichenstellungen zu korrigieren!

Die DPolG Hamburg fordert deshalb neben der Korrektur der Leistungen, dass ausschließlich das Abrechnungswesen durch die ZPD übernommen wird, um so die Abrechnungszeiten wieder in einen erträglichen Bereich zu bringen – aber KEINESFALLS dürfen die sehr sensiblen Bereiche der arbeitsmedizinischen Vorsorge- und der medizinischen Reha-Kuren, der Dienstunfälle und nicht zuletzt der psychologischen Behandlungen das Haus Polizei verlassen! Der polizeiliche Fachverstand, der in diesen Bereichen unbedingt erforderlich ist, darf nicht verloren gehen! Gerade in diesen Bereichen, die besonders oft in der Art des polizeilichen Handelns begründet sind, darf der Hilfesuchende nicht zur Nummer verkommen!

Und durch die freiwerdenden Kapazitäten bei PERS 41 könnten diese Bereiche endlich die ihnen zustehende Aufmerksamkeit wiedererlangen.

Der Landesvorstand Hamburg, 22.10.2020

(Hier das Flugblatt zum Download)

 

Doppelhaushalt 2021 / 2022

DPolG Hamburg warnt vor schwerwiegenden Einsparungen bei der Polizei!

In Kürze wird sich der Hamburger Senat mit den Haushaltsplanungen für den Doppelhaushalt der Jahre 2021 und 2022 befassen. Trotz der Pandemie und den damit verbundenen Mindereinnahmen der Stadt, warnt die DPolG Hamburg bereits im Vorwege der Haushaltsberatungen, Einsparungen bei der Polizei vorzunehmen. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben Hamburgs Polizistinnen und Polizisten sowie alle anderen Polizeibeschäftigten gezeigt, wie unverzichtbar sie für die innere Sicherheit unserer Stadt sind. Immer wieder mussten und müssen sie unter anderem zur Durchsetzung der Eindämmungsverordnung eingesetzt werden.

Die Hamburgerinnen und Hamburger haben in dieser schwierigen Zeit der Pandemie für das medizinische und pflegerische Personal – aber auch für die Kolleginnen und Kollegen der Hamburger Polizei – applaudiert und ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht. Systemrelevante Berufe sind plötzlich „da“, wo sie sie schon immer hingehört haben, im Fokus der Politik. Was vor wenigen Monaten richtig war und immer noch ist, darf jetzt nicht wieder im „Pandemie-Alltag“ untergehen. Aber: Applaus, Respekt und Anerkennung allein, werden die innere Sicherheit nicht gewährleisten und die Rechnungen müssen nach wie vor in Euro beglichen werden! 

Die DPolG Hamburg erwartet vom rot-grünen Senat, ein klares Bekenntnis für die innere Sicherheit und keine Wiederauflage der Rotstiftpolitik einer unseligen Vergangenheit! 

Die Einstellungsoffensive, die Besoldungsanpassung, die Stellennachbesetzung im Bereich der tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen, weitere Verbesserungen von Ausstattung und Ausrüstung (zum Beispiel die flächendeckende Einführung von Bodycams und sogenannten Tasern/DEIG), das Ausschöpfen aller Beförderungsmöglichkeiten, verbesserte Stellenbewertungen… – DAS ALLES MUSS WEITERGEHEN (!) und darf auch während einer angespannten Haushalts- und Finanzlage nicht zur Disposition stehen!

Verzichtbar hingegen sind Leuchtturmprojekte wie die Einführung eines neuen, überbordenden Beschwerdemanagements bei der Polizei Hamburg, das unnötig Ressourcen kostet und Personal bindet! Die DPolG Hamburg wird die Haushaltsberatungen kritisch verfolgen und scheut auch vor öffentlichen Protestaktionen nicht zurück, wenn sie notwendig werden sollten!

Der Landesvorstand Hamburg, 01.10.2020

(Hier das Flugblatt zum Download)