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Seminar Vorbereitung auf den Ruhestand 2026/2027

Nr.5 / 28.10.2026 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 6 / 12.02.2027 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18
Nr. 7 / 14.04.2027 Ort: DPolG Geschäftsstelle, Holzdamm 18 

 
jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
SONDERURLAUBSFÄHIG

Die DPolG Hamburg lädt alle interessierten verbeamteten Kolleginnen und Kollegen,
die in naher Zukunft ihren aktiven Polizeivollzugsdienst beenden und in den wohlverdienten
Ruhestand gehen und Mitglied der DPolG sind, zu einem Tagesseminar ein. Wir wollen mit
und für euch wichtige Fragen rund um eure bevorstehende Pensionierung besprechen und
Hinweise geben.

  1. Inhalte
    Inhalte Fragen und Problemfelder

    – Beihilfe / private Krankenversicherung
    – Nebentätigkeiten und Hinzuverdienst
    – Vorsorgevollmacht
    – Patientenverfügung
    – Notfallordner
    – gesetzliche Erbfolge
    – Testament
    – Erbschein
    – digitaler Nachlass
    – Versorgungsansprüche

GÄSTE UND REFERENTEN

Freddi Lohse
Referent

Wir freuen uns auf Dich!
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt!
 
Anmeldungen unter: dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0

Demo Aufruf Dienstag, 1. September 2026 13:00 – 14:30 Uhr Adolphsplatz 6

IM RATHAUS SIND DIE RÄUBER!
 
 Am 01.09.2026 tagt der Unterausschuss Personalwirtschaft und öffentlicher Dienst der Hamburgischen Bürgerschaft. Der Ausschuss wird sich laut Tagesordnung u.a. mit dem Gesetzentwurf des Senats zur Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassung beschäftigten.

Dieser Entwurf beinhaltet u.a. die Einführung der 41-Stunden-Woche, die Streichung des AZV-Tages und völlig unzureichende Beschlüsse hinsichtlich der amtsangemessenen Alimentation. Uns geht es auch um die Stellenstreichung in der Polizeiverwaltung sowie um die Abschaffung der Hubschrauber- und Reiterstaffel.

Wir treffen uns:

am 01.09.2026 um 13.00 Uhr am Adolphsplatz 6, direkt hinter dem Hamburger Rathaus.

An alle Kolleginnen/Kollegen:

Auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DPolG Hamburg sind, sind ausdrücklich eingeladen, uns zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung, Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes!

Die DPolG Hamburg ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich der Mahnwache anzuschließen und der Politik deutlich zu machen, dass unsere Belastungsgrenze erreicht ist 

(Hier Flugblatt zum Download)

Aufruf zur Kundgebung Freitag, 21. August 2026 16:00 – 17:30 Uhr Adolphsplatz 6

IM RATHAUS SIND DIE RÄUBER!
 
Am 21.08.2026 tagt um 17.00 Uhr der Haushaltsauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Der Ausschuss wird sich laut Tagesordnung u.a. mit dem Gesetzentwurf des Senats zur Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassung beschäftigten.

Dieser Entwurf beinhaltet u.a. die Einführung der 41-Stunden-Woche, die Streichung des AZV-Tages und völlig unzureichende Beschlüsse hinsichtlich der amtsangemessenen Alimentation.

Die DPolG Hamburg ruft daher alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich der Versammlung anzuschließen und der Politik deutlich zu machen, dass unsere Belastungsgrenze erreicht ist.

Wir treffen uns:

am 21.08.2026 um 16.00 Uhr am Adolphsplatz 6, direkt hinter dem Hamburger Rathaus.

An alle Kolleginnen/Kollegen:

Auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DPolG Hamburg sind, sind ausdrücklich eingeladen, uns zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung, Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes!

(Hier Flugblatt zum Download)

Hamburg-Zulage unterzeichnet!

Nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen wurde der Tarifvertrag zur Hamburg Zulage jetzt unterzeichnet. Die Zulage wird rückwirkend zum 1. Februar 2026 gezahlt. Nach Angaben des Personalamtes sollen die ersten Auszahlungen voraussichtlich bereits mit dem August Entgelt erfolgen.

Ein langer Weg zum Tarifabschluss: Seit mehreren Jahren fordern die Gewerkschaften eine Hamburg Zulage. Hintergrund sind die stetig steigenden Lebenshaltungskosten in Hamburg und die zunehmenden Schwierigkeiten, Personal für den öffentlichen Dienst zu gewinnen und zu halten. Nach zahlreichen Verhandlungen, mehreren Streiks und zwischenzeitlichen Rückschlägen konnte im Februar 2026 schließlich eine Einigung erzielt werden. Mit der Unterzeichnung des Tarifvertrages ist diese nun offiziell abgeschlossen.

Der Tarifvertrag wurde zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den Dachverbänden dbb Hamburg und ver.di abgeschlossen. Die DPolG Hamburg war über ihren Dachverband dbb Hamburg unmittelbar an den Tarifverhandlungen beteiligt. Die GdP wurde durch ver.di vertreten

Was wird gezahlt:

100€ monatliche Hamburg-Zulage für die im Tarifvertrag aufgeführten bürgernahen Tätigkeiten.

30 € monatliche Waffenträgerzulage zusätzlich für Angestellte im Polizeidienst mit allgemeiner Waffenführungsbefugnis.

Ab 1. Mai 2027 steigen die Zulagen auf 115 € bzw. 40 €.

Das Ergebnis im Detail:

Wer erhält die Hamburg-Zulage automatisch? Für die in der Anlage zum Tarifvertrag ausdrücklich genannten Beschäftigtengruppen erfolgt die Zahlung ohne gesonderten Antrag.

Hierzu gehören bei der Polizei Hamburg insb.:

Angestellte im Polizeidienst

Telefonzentrale & Waffenbehörde

Zentraler Erkennungsdienst & Spurensicherung

Beim Landesbetrieb Verkehr (LBV):

Außendienst

Führerschein & Zulassung

Was gilt für Beamte?
 
Der jetzt unterzeichnete Tarifvertrag gilt ausschließlich für Beschäftigte nach TV-L. Für Beamte ist zunächst noch eine gesetzliche Regelung erforderlich. Die Übertragung auf den Beamtenbereich soll nach derzeitiger Planung im Herbst im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens beraten werden. Die Hamburg Zulage wird nicht zusätzlich gezahlt, wenn eine bürgernahe Tätigkeit bereits durch eine andere gleichartige Zulage vollständig ausgeglichen wird (z.B. Vollzugszulage).
 
Unsere Position als DPolG Hamburg:

Wir freuen uns, dass viele Kolleginnen und Kollegen nun endlich von der Hamburg-Zulage profitieren. Das ist ein wichtiger Erfolg, für uns jedoch erst ein erster Schritt. Unser Ziel bleibt eine Hamburg-Zulage für alle Beschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg. Dafür werden wir uns auch in den kommenden Tarifverhandlungen über den dbb Hamburg mit Nachdruck einsetzen.

Ebenso deutlich sagen wir:

Die Hamburg-Zulage darf nicht durch Einsparungen an anderer Stelle finanziert werden. Die Kolleginnen und Kollegen tragen bereits heute erhebliche Belastungen. Die geplante 41-Stunden-Woche sowie der Wegfall des AZV-Tages, steigende Arbeitsverdichtung sowie das derzeit praktizierte Vakanzenmanagement mit verzögerter oder ausbleibender Nachbesetzung von Verwaltungsstellen belasten die Kolleginnen und Kollegen bereits erheblich.

Es darf nicht dazu kommen, dass Verbesserungen für die einen durch Stellenabbau, höhere Vakanzen oder zusätzliche Belastungen der Verwaltung gegenfinanziert werden. Die DPolG Hamburg steht für eine starke Polizei, eine starke Verwaltung und faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten.

 

Landesvorsitzender Thomas Jungfer im Gespräch mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD)

DPolG-Landesvorsitzender Thomas Jungfer kam am heutigen Tag (06.08.2026) mit Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) zu einem Gespräch in der Finanzbehörde zusammen. Themenschwerpunkte waren der Senatsentwurf für den Doppelhaushalt 2027 und 2028 sowie die damit verbundenen Auswirkungen und konkreten Sparmaßnahmen der Ämter und Behörden, der Gesetzentwurf zur Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassung, die Hamburg-Zulage und last but not least das Dauerthema amtsangemessene Alimentation.

Landesvorsitzender Thomas Jungfer begrüßte die zeit- und wirkungsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses für die Beamtinnen und Beamten und den jetzt erfolgten Start der Hamburg-Zulage. Finanzsenator Dr. Dressel sagte zu, dass die Nachzahlungen für die Beamtinnen und Beamten sehr zügig nach der Befassung des Gesetzentwurfs durch die Hamburgische Bürgerschaft erfolgen sollen.

Im Zusammenhang mit den vom Senat beabsichtigten drastischen Einschnitten zur Haushaltskonsolidierung erklärte Thomas Jungfer, dass die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden, die Streichung des AZV-Tages, die Personalreduzierung in der Polizeiverwaltung im gesamten Tarifbereich der Polizei sowie der selektive Verzicht auf Wiederbesetzungen, um besonders prägnante Überlegungen zu benennen, auf den Widerstand der DPolG Hamburg treffen. Hinsichtlich der Erhöhung der Wochenarbeitszeit regt die DPolG an, unsere Kolleginnen im Schicht- und Wechselschichtdienst von der Erhöhung auszunehmen. Des Weiteren  die 41-Stundenwoche zeitlich zu befristen und die Notwendigkeit entsprechend der Haushaltslage zu evaluieren. Der Finanzsenator sagte eine Prüfung der Vorschläge zu.

Zum Themenbereich amtsangemessene Alimentation bleibt die deutliche Diskrepanz der unterschiedlichen Auffassungen von DPolG und Senat bestehen. Solange der Hamburger Senat nicht vom Bundesverfassungsgericht gezwungen wird, eine verfassungsgemäße Besoldung für die Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungsempfängerinnen und -empfänger vorzulegen, wird der Senat weiter mit nicht ruhegehaltsfähigen Zulagen „arbeiten“, die er im Sinne einer amtsangemessenen Alimentation für ausreichend hält.

Dazu DPolG-Landesvorsitzender Thomas Jungfer gegenüber Finanzsenator Dr. Dressel: „Der vom Senat vorgelegte Entwurf zur amtsangemessenen Alimentation bleibt eine Unverschämtheit gegenüber allen Landesbeamtinnen und -beamten, ob noch im aktiven Dienst oder bereits im Ruhestand. Es ist völlig unverständlich, dass beispielsweise die Nehmerländer Brandenburg und Schleswig-Holstein sowie die Bundespolizei neue Besoldungsordnungen entwickeln, die eine amtsangemessene Alimentation sicherstellen sollen und zugleich für das Ruhegehalt wirksam sind und Hamburg sich im Grundsatz verweigert!“

Trotz unterschiedlicher Sichtweisen ist es aus Sicht der DPolG Hamburg immer gut, im Gespräch zu bleiben, miteinander und nicht übereinander zu reden. Dr. Dressel teilt diese Auffassung ausdrücklich. Wir bleiben am Ball und kämpfen weiterhin für die berechtigten Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen der Hamburger Polizei.

 

DPolG Mitarbeiterumfrage – Jetzt mitmachen und QR-Code scannen!

Der rot-grüne Hamburger Senat verschlechtert zunehmend die Rahmenbedingungen für den öffentlichen Dienst und die Polizei.

Als DPolG Hamburg wollen wir nicht nur kritisieren, sondern mit belastbaren Zahlen belegen, wie die Beschäftigten diese Entwicklung tatsächlich bewerten.

Jetzt ist Deine Meinung gefragt!

Mit dieser kurzen anonymen Umfrage möchten wir ein ehrliches Stimmungsbild aus der Polizei Hamburg erheben. Die Ergebnisse werden wir gegenüber der Polizeiführung und der Politik nutzen, um Deine Interessen mit belastbaren Zahlen zu vertreten. 

Ganz gleich, ob Du Mitglied der DPolG, GdP, des BDK oder in keiner Gewerkschaft bist, jede Teilnahme zählt. Nur wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen teilnehmen, entsteht ein realistisches Bild der aktuellen Situation.

Der Hamburger Senat wird seiner Rolle als Arbeitgeber nicht gerecht!

 

Die Hamburger Polizei braucht moderne, an den heutigen Anforderungen ausgerichtete Strukturen.
In der Landespressekonferenz zum Doppelhaushalt 2027/28 am 24. Juni dieses
Jahres hat Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) die Einführung der 41-
Stundenwoche unter anderem mit dem Verweis auf die Bundesländer Baden-Württemberg,
Brandenburg, Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und die Bundespolizei begründet.

Doch wer sich den Vergleich mit anderen Ländern und Dienstherrn erlaubt, muss ihn auch
konsequent zu Ende denken und nicht nur die Belastungen übernehmen.

Bundesländer wie Bremen, Hessen oder Nordrhein-Westfalen haben bereits vor vielen Jahren
erkannt, dass sich die Anforderungen an den Polizeiberuf verändert haben und greifen auf eine
moderne zweigeteilte Laufbahnstruktur zurück.

Die Bundespolizei zeigt unter anderem dadurch Wertschätzung den Kolleginnen und Kollegen
gegenüber, indem die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage wieder hergestellt worden ist.
Bayern hat die Ruhegehaltsfähigkeit nie abgeschafft!

Hamburg weigert sich konsequent seit Jahrzehnten die zweigeteilte Laufbahn bei der
Polizei einzuführen. Während die polizeilichen Aufgaben und Belastungen immer
umfangreicher und komplexer werden und das Personal auf der Straße fehlt, hält
Hamburg weiter an alten, angeblich bewährten Strukturen, wie der dreigeteilten Laufbahn
und dem Direkteinstieg bei der Kriminalpolizei fest.

Die Hamburger Polizei braucht moderne, an den heutigen Anforderungen ausgerichtete
Strukturen.

Die DPolG Hamburg fordert daher:

–    Die Einführung der zweigeteilten Laufbahn
      für die uniformierte Polizei

–    Die gleichzeitige Umstellung auf ein
      praxisnahes Studium

–    Die Einführung der Einheitslaufbahn für
     den Polizeivollzug

und die Schaffung einer Besoldungsordnung, die den BVerfG-Maßstab einer
amtsangemessenen Alimentation ohne Wenn und Aber erfüllt!