Zum Hauptinhalt springen

Austausch mit SPL zur Mitführung der Waffe durch AiP

Sicherheit darf keine Frage des Status sein
Angestellte im Polizeidienst (AiP) leisten tagtäglich einen wichtigen
Beitrag zur Sicherheit in unserer Stadt. Ob an der VD 1 oder in den
Polizeikommissariaten im Verkehrsordnungsdienst. AiP sind im
Streifenwagen unterwegs, überwachen laut Dienstanweisung den ruhenden und
fließenden Verkehr, ahnden Verstöße und entlasten damit spürbar den Polizeivollzug.
Diese Realität wird oft unterschätzt.
Nach dem klaren Votum unseres Landeskongresses im November 2025 zum
Antrag zur Mitführung der Dienstwaffe durch Angestellte im Polizeidienst im
Streifenwagen, hat die DPolG Hamburg das Gespräch mit der Leitung der Schutzpolizei
gesucht. In einem offenen und konstruktiven Austausch trafen sich unser
Landesvorsitzender Thomas Jungfer und der DPolG-Vertrauensmann Thorsten Zinda
mit dem Leiter der Schutzpolizei, Timo Zill. Ziel war es, die Frage der Mitführung der
Dienstwaffe durch AiP sachlich, praxisnah und ohne Vorfestlegung zu beleuchten.
 
Im Mittelpunkt des offenen Austauschs stand das gemeinsame Anliegen, die
Sicherheit aller Polizeibeschäftigten zu stärken und Verantwortung im Einsatzalltag
klar und verlässlich zu regeln.
Denn auch Angestellte im Polizeidienst sehen sich  zunehmenden Einsatzanforderungen
gegenüber. Wer draußen unterwegs ist, braucht eine wirksame Eigensicherung und klare
Rahmenbedingungen.
Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass pauschale Lösungen hier nicht weiter
helfen. Rechtliche, organisatorische und praktische Aspekte müssen sorgfältig
geprüft werden. Genau diesen differenzierten Blick hat die DPolG Hamburg
eingefordert  und wird ihn weiter einbringen.
Die Aufgaben wachsen, die Verantwortung ist real und Sicherheit darf nicht an
formalen Statusgrenzen enden. Deshalb bleiben wir an dem Thema dran, führen
den Dialog fort und setzen uns weiter dafür ein, tragfähige Lösungen im Sinne aller
Beschäftigten der Polizei Hamburg zu entwickeln. 

Seminar Strategische Entwicklung Schutzpolizei 25. März 2026

25. MÄRZ 2026 09:00-16.30 UHR
DPolG GESCHÄFTSSTELLE
HOLZDAMM 18
 
SONDERURLAUBSFÄHIG
 
Was euch erwartet

• Überblick über die strategische Entwicklung der Schutzpolizei
• Grundsätze und Ziele der aktuellen und geplanten Entwicklungen
• Zeitstrahl laufender und geplanter Projekte
• Einordnung bereits gestarteter Projekte wie Modellwache PK 25,
   FuStw der Zukunft, Rez 2.0 und Zentralisierung der DGOA’en
• Raum für Fragen, Austausch und Diskussion
• Mitarbeit der Beschäftigten und Bedeutung von Bottom-Up-Prozessen
• Auswirkungen der Veränderungen auf Dienstalltag, Belastung und Motivation
• Fokus auf den Menschen bei allen strukturellen Entwicklungen

Referenten und Gäste
Eike Rohde SP 3 K
Timo Zill SPL
Nikolai Kinne SP 020
 
Anmeldungen unter:
dpolg@dpolg-hh.de
040 25 40 26 0
 
Anmeldeschluss 23.03.26
Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.
 

Aufruf zum Warnstreik Donnerstag, 22. Januar 2026 11:00 Uhr Hamburger Hauptbahnhof

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder in den bisherigen
Verhandlungsrunden kein Verhandlungsangebot für die Beschäftigten der Länder
vorgelegt hat, verleihen wir unseren berechtigten Forderungen nun weiter Nachdruck.
Der dbb beamtenbund tarifunion und die DPolG Hamburg rufen deshalb alle
Tarifbeschäftigten, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zu einem gemeinsamen
Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt mit dem Nachtdienst am 21.01.2026 und endet
mit dem Beginn des Frühdienstes am 23.01.2026.
Wir gehen vom Hauptbahnhof direkt zum Hamburger Rathaus. Dort haben wir bereits
eine sichtbare und eindrucksvolle Aktion vorbereitet, die unmissverständlich zeigt, wie
ernst die Lage ist.
Ein mobiles Streikbüro ist vor Ort. Alle streikenden Kolleginnen und Kollegen müssen
sich in die Streikliste eintragen und unterschreiben. Für weitere Fragen steht der
DPolG-Landesstreikleiter Martin Dumpich unter 0151 – 515 90 133 zur Verfügung.
 
Wir treffen uns:
am 22.01.2026 um 11.00 Uhr
auf dem Heidi-Kabel-Platz und gehen gemeinsam zum
Hamburger Rathaus.
 
An alle Beamtinnen/Beamte!
Auch Beamtinnen und Beamte, die nicht streiken dürfen,
sind ausdrücklich eingeladen, uns zu begleiten und ein
Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung,
Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des
öffentlichen Dienstes!

DPolG wirkt: Erste iPads für unsere Nachwuchskräfte

Per Flugblatt („Digital, aber bitte richtig!“) hat die DPolG Hamburg bereits am 29. Oktober
des vergangenen Jahres gefordert, die Nachwuchskräfte der Akademie der Polizei mit
persönlichen MobiPol-Geräten auszustatten.
Jetzt erfolgte der erste Schritt. 180 Geräte wurden Mitte Januar an die Akademie geliefert –
50 Endgeräte sind für das Stammpersonal vorgesehen, 130 gehen an unseren Nachwuchs.
Zwar handelt es sich noch nicht um die geforderten MobiPol-Geräte, sondern um iPads,
aber ein Anfang ist gemacht.
 
Die DPolG Hamburg konnte mit der Umsetzung ihrer Forderungen erneut einen
sichtbaren Erfolg erzielen.
 
Für uns steht fest: Dieser erste Schritt darf nicht der letzte bleiben. Zeitgemäße
Ausbildung und Studium setzen moderne Ausstattung voraus.

Tarifverhandlungen 25/26 – Zweite Verhandlungsrunde gescheitert

Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam vom 15. bis 16. Januar ist gescheitert.
Damit wird erneut deutlich, dass die Länder beim Thema faire Bezahlung und spürbare
Entlastung weiter auf der Stelle treten. Der öffentliche Dienst der Länder ist längst nicht
mehr konkurrenzfähig. Der Personalmangel nimmt zu, Stellen bleiben unbesetzt, auch hier
in Hamburg. Die Folgen davon spüren die Beschäftigten ebenso wie die Bürgerinnen und
Bürger jeden Tag. Besonders ernüchternd ist, dass selbst bereits zugesagte Maßnahmen
wieder infrage gestellt werden. Die Zulage für bürgernahe Dienste wurde in Potsdam
inhaltlich nicht weiterverfolgt. Zusätzlich hat das Personalamt unmittelbar vor der zweiten
Tarifrunde mitgeteilt, dass sowohl die Waffenträgerzulage als auch die Beteiligung am
Deutschlandticket bis auf Weiteres auf Eis gelegt werden.
 
So bindet man kein Personal, so verliert man es. Gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen
denken über Kündigungen nach, während Kommunen im Hamburger Umland gezielt
Fachkräfte abwerben. Diese Entwicklung ist kurzsichtig und gefährdet dauerhaft die
Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Der dbb und die DPolG Hamburg akzeptieren
diesen Kurs nicht. Weitere Streikmaßnahmen werden vorbereitet.
Unsere Geduld ist am Ende.

Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis
13. Februar erneut in Potsdam statt. Wir halten
euch auf dem Laufenden.

Neue Kooperation mit JOB TEST PREP Dein Testanbieter für die Psychologische Eignungsuntersuchung

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) freut sich, mit JobTestPrep einen starken neuen
Kooperationspartner gewonnen zu haben. JobTestPrep bietet eine umfassende
Vorbereitung auf die psychologische Eignungsuntersuchung der Polizei Hamburg,
die für den Aufstieg vom Laufbahnabschnitt I in den Laufbahnabschnitt II erforderlich ist.
 
Mit dieser Kooperation möchten wir unsere Mitglieder gezielt bei ihrer beruflichen
Weiterentwicklung unterstützen. JobTestPrep bietet realitätsnahe und professionelle
Trainingspakete, die optimal auf die Anforderungen der psychologischen
Einstellungs- und Eignungsuntersuchung vorbereiten.
25 % Rabatt exklusiv für DPolG-Mitglieder
Ein besonderer Vorteil für unsere Mitglieder: Mit unserem Rabattcode erhalten
Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft 25 % Preisnachlass auf die
Trainingspakete von JobTestPrep. Der Code kann direkt auf der Website des
Anbieters eingegeben werden – und schon kann das Lernen beginnen.
 
Gemeinsam erfolgreich
 
Neben der DPolG Hamburg zeigt sich auch JobTestPrep sehr erfreut über die
Zusammenarbeit. Mit der Kooperation mit JobTestPrep setzt die
Deutsche Polizeigewerkschaft ein klares Zeichen für moderne und praxisnahe
Unterstützung. Gerade bei der psychologischen Eignungsuntersuchung ist eine
gezielte Vorbereitung ein wichtiger Erfolgsfaktor.
JobTestPrep ist inhaltlich exakt auf den ELIGOTest abgestimmt, welcher die
psychologische Eignungsuntersuchung darstellt. Da es keinen separaten
Trainingsbereich für den LAII gibt, erfolgt die Vorbereitung über den Testbereich
für den LA III (höherer Dienst), in dem alle relevanten Module für die psychologische
Eignungsuntersuchung enthalten sind.
Der Rabattcode wird allen Mitgliedern auf Anfrage über die Geschäftsstelle zur
Verfügung gestellt.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen, die sich dem Verfahren stellen viel Erfolg!

Tarifverhandlungen 25/26 Bundesweite Aktionen – aktive Mittagspause in Hamburg

Am 17.12.2025 haben wir uns mit einer aktiven Mittagspause vor dem Polizeipräsidium
Hamburg an der bundesweiten Aktion zur Einkommensrunde beteiligt. Ein sichtbares
Zeichen dafür, dass warme Worte nicht reichen, wenn echte Wertschätzung auf dem Tisch
liegen muss. Hintergrund ist die gescheiterte erste Verhandlungsrunde am 3. Dezember.
Unsere Forderung ist klar:
7 Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro.
Doch statt konstruktiv zu verhandeln, blockiert die Tarifgemeinschaft deutscher Länder.
Das sorgt bundesweit für Enttäuschung und Unverständnis bei den Kolleginnen und Kollegen. 
 
Gemeinsam mit vielen anderen haben wir gestern gezeigt, dass wir das nicht einfach
hinnehmen. Es geht um spürbare Verbesserungen, faire Bezahlung und
insbesondere auch um höhere Schicht- und Wechselschichtzulagen. Klar ist für uns
außerdem: Ein Tarifergebnis muss zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und
Beamten übertragen werden. Von dieser Einkommensrunde sind rund 3,5 Millionen
Menschen betroffen. Tarifbeschäftigte, Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungs-
empfängerinnen und Versorgungsempfänger. Die nächsten Verhandlungsrunden
finden im Januar und Februar 2026 statt.
Wir bleiben dran und informieren euch gemeinsam mit dem dbb weiter. 
 

Aufruf zur aktiven Mittagspause für den 17.12.25

Die erste Verhandlungsrunde der Einkommensrunde 2025/2026 ist ohne Ergebnis
geblieben. Zeit, dass wir uns geschlossen, laut und entschlossen sichtbar machen.
Am 17.12.2025 von 11:45 bis 13:15 Uhr laden wir euch deshalb herzlich
zu unserer aktiven Mittagspause ein.
Ort: Vor dem Aufgang zum Polizeipräsidium in Alsterdorf.
Diese Aktion ist eure Chance zu zeigen, dass faire Bezahlung, echte Wertschätzung und
verlässliche Rahmenbedingungen keine unverbindlichen Forderungen, sondern
Grundvoraussetzungen für unsere Arbeit sind.
Kommt vorbei, bringt Kolleginnen und Kollegen mit und nutzt die Gelegenheit zum
Austausch. Jede Teilnahme stärkt unsere gemeinsame Position!
Für euch gibt es heiße Kartoffelsuppe und warme Getränke , damit niemand in der
Kälte stehen muss. Und: Gegen Vorlage eures Gewerkschaftsausweises wartet am
DPolG-Stand eine kleine Überraschung auf euch.
Das ist kein Streik, sondern eine Mittagspausenaktion. Wir freuen uns auf Euch!

Hände weg von der Zivilkleidungspauschale

Ein Angriff auf die Zivilfahndung und ein Offenbarungseid der Personalabteilung!
Die Entscheidung der Amtsleitung, die Zivilkleidungspauschale zum 31.12.2025
ersatzlos zu streichen, macht unmissverständlich deutlich, welchen geringen
Stellenwert die tägliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Zivildienst für die
Polizeiführung offenbar hat.
Statt eine seit 1991 völlig veraltete Pauschale endlich an die Realität anzupassen, soll sie nun
sang- und klanglos gestrichen werden. Das ist nicht modern, nicht nachvollziehbar und schon
gar nicht wertschätzend.
Die Begründung der Personalverwaltung vom 09.12.2025 zeigt vor allem eines: Über Jahre
wurde das Verfahren schlecht geführt. Falschauszahlungen, Weiterzahlungen trotz
Dienststellenwechsel und ein chaotisches Handling von Kleinstbeträgen sind kein
Argument gegen die Pauschale, sondern ein Hinweis auf Versäumnisse der Verwaltung.
Wenn eine moderne Personalverwaltung nicht zuverlässig feststellen kann, wer Anspruch auf
eine Zulage hat, dann ist das ein strukturelles Problem im System, nicht bei den Kolleginnen
und Kollegen im Einsatz.
Statt Verantwortung zu übernehmen, sollen die Kosten nun ganz gestrichen werden. Das trifft
ausgerechnet die Kolleginnen und Kollegen, die täglich verdeckt arbeiten und besondere
Anforderungen erfüllen müssen.
Wer in Zivil arbeitet, braucht Kleidung, die unauffällig und einsatztauglich ist.
Sie verschleißt schneller, sie muss häufiger ersetzt werden, sie kostet Geld. Viele
Zivilfahnder kaufen zudem extra Kleidung, die sie privat gar nicht nutzen können
und damit regelmäßig in Vorleistung gehen.
Diesen Mitarbeitenden nun jede Unterstützung zu entziehen, ist Sparen am absolut falschen
Ende und ein direkter Angriff auf die Kolleginnen und Kollegen in der Zivilfahndung.
Die Botschaft dahinter ist fatal.
 
Unsere Forderung als DPolG Hamburg ist klar
und unmissverständlich:
Erhalt und zeitgemäße Anpassung der Zivilkleidungspauschale.
Regelmäßige Dynamisierung statt jahrzehntelangem Stillstand.
Keine Schlechterstellung der Kolleginnen und Kollegen der Kriminalpolizei, die
ebenfalls in Zivil arbeiten.
 
Wer professionelle Polizeiarbeit erwartet, muss die Rahmenbedingungen sichern.
Die Kolleginnen und Kollegen im Zivildienst brauchen laufbahnübergreifend Anerkennung
und Unterstützung, keinen Sparhammer und keine Verwaltungsargumente, die eigenes
Fehlmanagement verschleiern.

Seminar Zukunft der Wasserschutzpolizei 13.01.2026

13. JANUAR 2026 09:00-16.00 UHR
WASSERSCHUTZPOLIZEI-SCHULE
VEDDELER DAMM 48 – RAUM 321
 
SONDERURLAUBSFÄHIG
 
Inhalte
Die Umstrukturierung der Wasserschutzpolizei ist weit vorangeschritten, doch der Prozess ist
noch längst nicht abgeschlossen. Viele Fragen stehen weiterhin im Raum und die nächsten
Monate werden entscheidend. Wir als DPolG Hamburg haben diesen Weg eng begleitet und
möchten euch jetzt die Möglichkeit geben, aus erster Hand zu hören, wo wir stehen und was
auf die WSP zukommt.
 
Was euch erwartet
Strategische Personalentwicklung und die Anforderungen, die in den
nächsten Jahren auf die WSP zukommen
Der aktuelle Stand der Umstrukturierung
Ein Ausblick auf die Wasserschutzpolizei 2026 und die nächsten Schritte
Aktuelle Entwicklungen aus Gewerkschaftssicht
Zeit für Austausch und Fragen
 
Referenten und Gäste
Yvonn Carstensen PERSL
Michael Lootz WSP 50