Mehrzweckwesten: Finanzierung der Funktionskleidung sicherstellen!
Die DPolG Hamburg berichtete bereits im Juli von den bevorstehenden weiteren Auslieferungen der
Mehrzweckweste und forderte eindringlich, die zusätzliche Kostenübernahme für die Funktionskleidung durch die Dienststelle.
Leider werden die Kollegen aber buchstäblich im Regen stehen gelassen: Die für den Einsatzwert der Weste
unverzichtbare Funktionskleidung (Polo- und Langarmshirts sowie Wetterschutzjacke) soll nach Erkenntnissen der DPolG Hamburg den Kollegen voraussichtlich nicht zusätzlich zum bereits jetzt knappen jährlichen Kleidergeldkontingent bereit gestellt werden!
Bei den mittlerweile erheblichen Kosten bereits für herkömmliche Uniformteile, sind die Konten allerdings nicht mehr unerschöpflich – allein ein Paar Schuhe können schon mal deutlich mehr als die Hälfte des Jahresbudgets beanspruchen.
Und so ist es in mehr als Einzelfällen bereits dazu gekommen, dass Kollegen das Poloshirt – das mehr als doppelt so viel wie ein Hemd kostet – nicht vom Kleider- sondern vom privaten Konto bezahlt haben! Unglaublich! Sind wir tatsächlich soweit, dass Kollegen sich Uniformteile von ihrem eigenen Geld kaufen müssen?
Die DPolG Hamburg fordert die Dienststelle nochmals eindringlich auf, die Finanzierung der gesamten Mehrzweckweste – inklusive der Funktionskleidung – sicherzustellen und die Kleiderkonten zeitgemäß an die Preise des LZN anzupassen und aufzustocken!
Der Landesvorstand Hamburg, 09.08.2019


Am 01.Juli 2019 führte der Landesvorstand der DPolG Hamburg ein Gespräch mit der LKA-Leitung zu aktuellen Themen. An dem Gespräch mit LKA/L (Frank-Martin Heise) und LKAL/V (Mirko Streiber) nahmen seitens der DPolG Hamburg der Landesvorsitzende, Joachim Lenders, der Erste stellv. Landesvorsitzende Thomas Jungfer, sowie der FB-Vorsitzende Kripo Wolfgang Laudon und die FB-Vorsitzende Verwaltung, Beate Petrou teil.
