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Sind die Täter wirklich Flüchtlinge?

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Die Nacht der Schande von Köln: Jetzt kommen immer mehr Details über die Männer heraus, die hinter den Gewaltexzessen stecken sollen.

Es geht um Körperverletzung, Diebstahl, sexuelle Delikte. 379 Anzeigen wurden bis gestern gestellt, rund 150 davon wegen sexueller Übergriffe. 350 Stunden Videomaterial werden derzeit ausgewertet. Gegen mehr als 30 Verdächtige wird ermittelt. Bei zwei Männern fand die Polizei einen Zettel auf Deutsch und Arabisch – mit Wörtern wie „Ich töte dich“, „Ich will fucken“ und „große Brüste“. Laut „Spiegel“ wurden einige der in der Silvesternacht gestohlenen Handys in Flüchtlingsheimen oder im unmittelbaren Umfeld der Heime geortet. Mittlerweile ist klar: Bei den Tätern handelt es sich vorwiegend um junge Männer aus Nordafrika.

Tine

„Die Integrationspolitik funktioniert nicht, das merken wir Polizisten seit Jahren“, sagt Christine Höxtermann (31), Oberkommissarin in Hamburg und Mitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft: „Bislang konnten wir noch die Hand drauf halten, jetzt bekommen es auch die Bürger mit. Wir müssen aussprechen können, dass es sich um Täter aus anderen Kulturkreisen handelt. Die kennen aus ihren Heimatstaaten eine viel aggressivere Polizei und Justiz, die belächeln uns und nehmen mich als Frau erst recht nicht ernst. Ihnen müssen wir endlich zeigen, dass wir hier das Sagen haben und sonst keiner.“

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Es waren viel zu wenig Polizisten im Einsatz!

logo-bildEs ist eine erschreckende Bilanz für Hamburg – und es war ein schwarzer Tag für unsere Polizei: Bereits 53 Frauen zeigten an, dass sie in der Silvesternacht Opfer von Sex-Übergriffen wurden.

Doch es gibt nicht eine einzige Festnahme!

Joachim Lenders, Hamburg-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), sagt: „Das ist alles auch so gelaufen, weil das Personal für so einen Einsatz schlicht nicht ausgereicht hat.“

Die Polizei vermeldet, dass 400 Beamte eingesetzt waren. Sie waren sowohl zuständig für das Riesen-Feuerwerk an der Binnenalster mit 12 000 Besuchern wie auch die Landungsbrücken mit dem Hafen-Feuerwerk und den Kiez mit 50 000 Partygästen.

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Schreckensnacht auf dem Jungfernstieg

Bergedorfer Zeitung 

SEX-ATTACKEN Auch in Hamburg wurden viele Frauen in der Silvesternacht belästigt und bestohlen

Die sexuellen Übergriffe auf junge Frauen in der Silvesternacht in Köln sorgen bundesweit für Fassungslosigkeit. Nun kommt heraus: Ähnliche Szenen haben sich auch in Hamburg abgespielt. An der Reeperbahn und am Jungfernstieg sind in der Silvesternacht Frauen sexuell belästigt und beraubt worden, wie in Köln soll es sich bei den Tätern um junge Männer mit Migrationshintergrund handeln. Bisher haben laut Polizei 27 Frauen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren Anzeige erstattet.

„Ich habe mit einer Freundin am Jungfernstieg vor einer Bühne auf dem Weihnachtsmarkt getanzt“, berichtet eine 16-Jährige. Plötzlich seien sie von mehr als einem Dutzend Männern umringt worden. „Die haben uns richtig umzingelt, sind immer näher gekommen“, erzählt die Schülerin. „Überall waren Hände, auch unter dem Rock“. Die Mädchen versuchten sich zu wehren, schubsten die Angreifer weg, schrien laut „Stopp“ und „Finger weg“. Doch die Männer, nach ihren Beschreibungen zwischen 25 und 40 Jahren alt und mit ausländischem Aussehen, hätten immer weitergemacht, gepfiffen und gejohlt. Einer habe sie auch an den Hüften festgehalten, von hinten Stoßbewegungen gemacht. „Es war eklig.“ Niemand habe Ihnen geholfen. Sie schafften es schließlich zu entkommen. Sie habe noch mindestens einen anderen Fall beobachtet, in dem junge Leute auf der Tanzfläche umzingelt worden seien. „Ein Mann hat mich noch auf dem Weg zur S-Bahn verfolgt.“ Anzeige hat sie nicht erstattet. „Es waren so viele Männer, ich könnte sie nicht identifizieren.“

Ähnliche Erfahrungen machten Frauen auch im Bereich Beatles-Platz/Große Freiheit und Hans-Albers-Platz. Menschen mit „südländischem Aussehen“ hätten sie im Intimbereich, am Po, im Schritt und am Busen begrabscht und unflätig beleidigt. Augenzeugen berichteten von „Jagdszenen“. Einige hätten sich in ihrer Not an Türsteher gewandt. Die Frauen sind nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen im dichten Gedränge angegangen worden. Auf dem Kiez feierten in der Spitze bis zu 20 000 Menschen. Demnach waren an den Übergriffen jeweils Gruppen mit zwischen fünf und 20 Männern beteiligt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter die Frauen mit den sexuellen Übergriffen ablenken wollten, um ein Vermögensdelikt zu begehen. In neun von zehn Fällen seien die jungen Frauen bestohlen oder beraubt worden. Ihnen seien Papiere, Bargeld und Smartphones abgenommen worden. Das es sich um ein Phänomen handelt, wurde erst am Montagabend deutlich, nachdem immer mehr Opfer an verschiedenen Polizeiwachen Anzeige erstattet hätten. Die Hamburger Polizei sucht jetzt dringend Zeugen der Taten, relevant seien insbesondere Fotos. Als Reaktion auf die Übergriffe führt die Polizei auf dem Kiez nun „niedrigschwellige Kontrollen von relevanten Tätergruppierungen“ durch, sagte die Leiterin der Davidwache, Cornelia Schröder. „Wir wollen offensiv und präventiv relevante Gruppen ansprechen.“

Der Hamburger Landeschef der Polizeigewerkschaft, Joachim Lenders, bezeichnete die Übergriffe als „widerwärtig“. Lenders: „Es geht nicht an, dass Menschen aus anderen Kulturkreisen Frauen behandeln wie Freiwild.“

Wo war eigentlich die Polizei?

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Hamburg-Boss der Deutschen Polizeigewerkschaft Joachim Lenders (53): „Bei diesen Massen auf dem Kiez kann die Polizei derzeit selbst bei Aufbietung aller Kräfte nicht mehr Herr der Lage sein. Innensenator Neumann muss zum Bürgermeister gehen und mit der Faust auf den Tisch hauen. Wir brauchen mehr Polizisten!“

 

► Wie viele Opfer gibt es?

Gestern hatte die Polizei 27 Anzeigen vorliegen. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. In sozialen Netzwerken und auch bei BILD meldeten sich etliche Frauen, die auch betatscht worden waren. Die Opfer kommen aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und anderen Bundesländern.

► Was ist der Tatvorwurf?

Es geht um „sexuelle Beleidigung“ (darunter fallen auch Busengrapscher), womöglich „sexuelle Nötigung“ in Verbindung mit Raub und/oder Diebstahl.

► Wer waren die Täter?

So viel ist sicher: Sie sprachen kaum Deutsch. Die Polizei spricht von Nordafrikanern. Sie sollen etwa 20 bis 30 Jahre alt sein.

► Wie gingen sie vor?

In kleinen Gruppen von fünf bis 20 Männern machten sie sich an die Frauen heran, verfolgten sie teilweise sogar bis in die Nachtlokale.

► Gab es Festnahmen?

Nein.

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CDU-Polizeiexperte Joachim Lenders fordert Razzia-Offensive

logo-bildEr ist ein Mann der klaren Worte!

„Die darf man nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Dieser Sumpf muss ausgetrocknet werden!“, fordert CDU-Polizeiexperte Joachim Lenders (53), der auch Hamburg-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft ist.

Erster Politiker fordert Razzia-Offensive gegen die verfeindeten Rocker-Clans!

Lenders: „Beide Gruppen müssen ständig überwacht werden, dazu gehören auch intensive Personenkontrollen, sobald sich nur einer blicken lässt. Es kann nicht angehen, dass Unbeteiligte auf dem Kiez durch Gewaltexzesse gefährdet werden.“

Das sieht auch Innensenator Michael Neumann (45, SPD) so. Über den Kurznachrichtendienst Twitter versprach er: „Unsere Polizei wird mit allen Mitteln gegen diese Ganoven vorgehen. Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen.“

Sozial- und Bildungswerk e.V. – Mitgliederinformation Seminare 2016

Liebe DPolG-Mitglieder,

wir haben für euch wieder ein umfangreiches Angebot von Seminaren zur Fort- und Weiterbildung für das kommende Jahr zusammengestellt. Die Angebote für das Jahr 2016 findet ihr auf dieser Internetseite unter dem Reiter Leistungen -> Sozial- und Bildungswerk e.V..

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Eure DPolG-Geschäftsstelle

Pdf Logo Download Seminare 2016

Neuer Look für Hamburgs Polizisten?

Logo-MopoPolizeigewerkschafts-Chef Lenders fordert bessere Ausrüstung

Am Helm sollen sogar Geschosse aus Kalaschnikows abprallen

 

Formschön ist er nicht, aber er soll Schutz vor Kalaschnikow-Feuer bieten: Bayerns Polizisten bekommen nach den Terroranschlägen von Paris als erste deutsche Streifenbeamte einen neuen Schutzhelm. Wird es diesen „Darth-Vader-Look“ bald auch in Hamburg geben? Polizeipräsident Ralf Meyer lässt entsprechende Möglichkeiten prüfen.

Neben den zwei Kilogramm schweren Helm aus Carbon präsentierte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf eine extrem widerstandsfähige Schutzkleidung. Sie hat „Schutzklasse 4“ und soll künftig im Kofferraum jedes bayerischen Streifenwagens bereit liegen.

In Hamburg trägt jeder Schutzpolizist eine Schutzweste – doch die hat nur „Schutzklasse 1“ und bietet damit nur Schutz vor Geschossen aus Revolvern und Pistolen. Auf den Wachen gibt es Westen der „Schutzklasse 2“ und schusssichere Helme. Aber für Gefechte mit Tätern, wie sie in Paris mordeten, ist der Streifenbeamte hier nicht gerüstet.

Laut Joachim Lenders, dem Hamburger Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, muss sich das ändern: „Gerade wenn die Bundeswehr in Syrien eingreift, müssen wir erneut mit einer verstärkten Gefährdungslage rechnen. Die Polizei darf nicht verheizt werden. Wir können hier in Hamburg nicht auf die GSG 9 warten.“ Laut Lenders müssen auch Streifenbeamte bessere Schutzkleidung bekommen, damit die Terroristen stoppen können. Nach früherer Polizeitaktik sperrten „normale“ Polizisten bei Geiselnamen oder Amokläufen nur das Gefahrengebiet ab und warteten auf Spezialkräfte – in Deutschland gibt es etwa 1500  SEK-Angehörige, in Hamburg kaum 70.

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Idioten-Test für Rotlicht-Fahrer

Logo-MopoJoachim Lenders, erster stellvertretender Bundesvorsitzender und Hamburg-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert härtere Strafen für Rotlicht-Sünder. Wie Alkoholsünder sollen Sie im Extremfall zum Idioten-Test“!

Lenders sagt: „Wer mehrmals über eine Ampel fährt, die länger als eine Sekunde rot zeigt, muss im Rahmen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) getestet werden.“

Laut dem Polizeiexperten würden nämlich erhebliche Zweifel bestehen, ob so ein Autofahrer charakterlich geeignet ist, überhaupt ein Fahrzeug zu führen. Bisher werden diese teuren und aufwendigen Tests meist nur bei Autofahrern angeordnet, die betrunken oder unter Drogen stehend erwischt werden.

In der Regel erfolgt dann ein längeres Fahrverbot. Und vor der Erlaubnis, sich erneut ans Steuer zu setzen, muss der gefürchtete Psychotest absolviert werden. Da geht es dann darum, sein meist aggressives Verhalten im Straßenverkehr zu hinterfragen und die Bereitschaft zu zeigen, künftig vorsichtiger zu fahren.  

„hart aber fair“ ARD vom 30.11.2015

Talksendung „hart aber fair“

Woher kommt der rechte Hass?

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Vom Wutbürger zum Brandstifter – woher kommt der rechte Hass? Prügel gegen Fremde, Brandanschläge auf Flüchtlingsheime – Deutschland erlebt eine Welle rechter Gewalt. Werden da verunsicherte Bürger plötzlich zu Gewalttätern? Oder legen andere das Feuer – durch ihre Hassreden auf Markplätzen und im Internet? Der Landesvorsitzende und 1. stellvertretende Bundesvorsitzende Joachim Lenders warnte vor aufkommendem rechtsextremistischen Tendenzen in Teilen der Gesellschaft. Er erinnerte aber daran, dass Linksextremisten auch immer wieder zu Hass und Gewalt gegen Menschen aufriefen.

Zur Sendung „hart aber fair“

Medienhinweis „hart aber fair“ ARD

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Landesvorsitzende und 1. Stellvertretende Bundesvorsitzende Joachim Lenders ist heute Abend Talkgast in der Sendung „hart aber fair“

zum Thema „Vom Wutbürger zum Brandstifter – Woher kommt der rechte Hass?“

hart aber fair | Das Erste | Heute, 21:00 – 22:15 Uhr

Zu Gast u.a.: Frauke Petry AfD Parteivorsitzende; Landes- und Fraktionsvorsitzende in Sachsen, Dunja Hayali Journalistin und Fernsehmoderatorin, Georg Mascolo Journalist, Leiter Journalist, Leiter des Investigativ-Rechercheteams von NDR, WDR und SZ, Boris Pistorius, SPD Niedersächsischer Innenminister.

Vom Wutbürger zum Brandstifter – woher kommt der rechte Hass

Prügel gegen Fremde, Brandanschläge auf Flüchtlingsheime – Deutschland erlebt eine Welle rechter Gewalt. Werden da verunsicherte Bürger plötzlich zu Gewalttätern? Oder legen andere das Feuer – durch ihre Hassreden auf Markplätzen und im Internet? 

Frank Plasberg vor hartaberfair-Logo