Zum Hauptinhalt springen

Sonderzulage für Spezialeinheiten erhöhen.

-Was in Nordrhein-Westfalen möglich ist, muss auch hier umgesetzt werden!!!-

In Nordrhein-Westfalen steigt die Sonderzulage für Spezialeinheiten auf 300 Euro.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagt dazu: „Mitglieder der Spezialeinheiten gehen hohe Risiken ein, um uns zu schützen. Trainingsaufwand und -umfang sind immens. Das galt damals – und das gilt ganz besonders heute.“

Das was in NRW möglich ist, muss auch hier möglich sein.

Die Zulage in Hamburg beträgt derzeit 153,39 Euro und wurde seit Jahren nicht angehoben.

Die DPolG Hamburg fordert Innensenator Andy Grote (SPD) auf, den Kolleginnen und Kollegen der Spezialeinheiten ebenfalls diese Art der Wertschätzung beizumessen.

Die Spezialeinheiten müssen gerade in diesen Zeiten des Terrors finanziell attraktiv bleiben, sodass sich weiterhin freiwillig Beamte für die Spezialeinheiten bewerben.

Auch in anderen Bundesländern wie z. B. Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt bekommen die Spezialeinheiten eine höhere Zulage als nur 153,39 Euro.

Gerade jetzt ist es an der Zeit, den Kolleginnen und Kollegen des SEK/MEK die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Wertschätzung bemisst sich auch in Euro!

 

Der Landesvorstand                                                                                  Hamburg, 22.12.2016

 

AUSRÜSTUNG FÜR TAKTISCHE EINSATZMEDIZIN KOMMT!

Eine weitere Forderung der DPolG Hamburg geht in die Umsetzung:

taktische-medizinDurch z.B. Terroranschläge schwerstverletzte Personen (Täter, Opfer, Polizeibeamte) sind in der Regel nicht transportfähig, Rettungsdienste stehen in ungesicherten Bereichen nicht zur Verfügung – hier dürfen die Kolleginnen und Kollegen nicht allein gelassen werden.

Deshalb ist es unerlässlich, dass sich auch die Hamburger Polizei der Herausforderung der taktischen Einsatzmedizin stellt. Polizeivollzugsbeamte müssen in der Lage sein, unter Beachtung der Einsatztaktik – auch im täglichen Dienst – effektiv lebensrettende Maßnahmen einleiten und ggf. die Erstversorgung von Verletzten vor Ort durchführen zu können.

Als Ergebnis folgt nun dank des Einsatzes der Leiterin des Ärztlichen Dienstes, Frau Dr. Breuer, unter ihrer Federführung die Ausstattung mit hochwertigen Bandagen und Tourniquets (siehe Bild). Auch die zur Handhabung und Anwendung notwendigen Schulungen sollen schon Ende November anlaufen.

Hiermit zeigt sich wieder, dass die DPolG Hamburg am Puls der Zeit auf die drängenden Probleme des Vollzuges achtet!

Der Landesvorstand                                                                                  Hamburg, 24.11.2016

flugblatt-taktische-einsatzmedizin

+++ AG Schichtdienst +++ DEIN LEBEN – DEINE AUSRÜSTUNG!

PILOTIERUNG DER TAKTISCHEN ÜBERZIEHWESTEN BESCHLOSSEN!

ueberziehweste

Nachdem sich die Dienststelle lange und intensiv mit der von der DPolG Hamburg

aufgebrachten Forderung nach der Erprobung einer taktischen Überziehweste beschäftigt hat, fiel jetzt die Entscheidung:

Anfang des nächsten Jahres soll ein Trageversuch an den Polizei-kommissariaten 23 und 38 starten!

Erprobt werden taktische Überziehwesten, die in Anlehnung an das in Schleswig-Holstein getragene Modell gestaltet werden sollen.

Die Ergebnisse der Evaluation sollen es dann nicht nur der Dienststelle, sondern insbesondere auch den betroffenen Kolleginnen und Kollegen ermöglichen, sich ein umfassendes Bild von den Überziehwesten machen zu können.

Wie immer wird eure DPolG Hamburg darauf achten, dass eine Entscheidung unter Abwägung aller Vor- und Nachteile im Sinne der tatsächlich Betroffenen gefunden wird!

 

Der Landesvorstand                                                                           Hamburg, 21.11.2016

flugblatt-ueberziehweste-nov-2016

DEIN LEBEN – DEINE AUSRÜSTUNG! SCHUSSSICHERE HELME ENDLICH EINGETROFFEN

Die ersten schusssicheren  Helme sind im Ausrüstungszentrum eingetroffen und werden in Kürze an die Dienststellen der DE 3 und der DPV verteilt.

In einer ersten Lieferung konnten 135 Helme der Schutzklasse 1+ vom Ausrüstungszentrum der Polizei in Empfang genommen werden. Insgesamt sind bei den Herstellern 330 Helme und Westen (Schutzklasse 4+) bestellt worden, die Lieferung der ersten Westen wird für Anfang November erwartet.

helm

Der Erste stellvertretende Landesvorsitzende, Thomas Jungfer, und der Fachbereichs-vorsitzende Schutzpolizei, Ronald Helmer, konnten sich bereits von der Trageweise der Helme und Westen überzeugen. Mit einem Helmgewicht von ca. 2,2 kg und der Westen von 10 kg bietet die aktuelle Ausrüstung im Vergleich zur früheren ballistischen Schutzausrüstung, die heute noch zum Teil an den PK lagert, einen deutlich verbesserten Tragekomfort.

 

Nach der vollständigen Auslieferung an die Dienststellen werden die Helme und Westen auf die Funkstreifenwagen verteilt.

Jetzt endlich können – wie von der DPolG Hamburg unmittelbar nach den Anschlägen von Paris gefordert – die Streifenwagen der DE 3 und der PK mit schusssicheren Helmen und Westen ausgerüstet werden, die den Kolleginnen und Kollegen, die bei einem Terroranschlag zuerst am Tatort eintreffen werden, einen ausreichenden Schutz gegen die Bewaffnung von Terroristen bieten.

 

Der Landesvorstand                                                                        Hamburg, 20.10.2016

Pdf Logo_flugblatt-schutzausruestung-2

 

Die Polizeizulage muss wieder ruhegehaltsfähig werden!!!

Die DPolG Hamburg hat Innensenator Andy Grote (SPD) erneut eindringlich aufgefordert, sich ohne Wenn und Aber für die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage einzusetzen!

Der Erste stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG Hamburg, Thomas Jungfer, hat sich auf der Personalversammlung am 12. Oktober direkt an Innensenator Andy Grote gewandt: „Wenn Sie den Kolleginnen und Kollegen etwas Gutes tun möchten Herr Senator, dann setzen Sie sich im Senat für die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage ein!“

 

junge-bild

 

Aktuell beträgt die Polizeizulage nach einer Dienstzeit von zwei Jahren monatlich 127,38 Euro – die Streichung der Ruhegehaltsfähigkeit war ein Sonderopfer für Polizeibeamte. Dieser Fehler muss auch in Hamburg (wie jetzt in NRW) dringend korrigiert werden! In Bayern ist die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage nie angetastet worden!

 

Der Landesvorstand                                                                                   Hamburg, 18.10.2016

Pdf Logo_flugblatt_polizeizulage_18-10-2016

Ausstattung der AAH mit MK-Tec und Beinschützern – DPolG fordert deutliche Aufstockung der Stückzahlen

OSZE und G20-Gipfel werden die geschlossenen Einheiten der Hamburger Polizei in einen Zustand der dauerhaften Einsatzbereitschaft versetzen. Dass von Seiten des polizeilichen Gegenübers nicht mit Nachsicht, sondern eher mit einer gesteigerten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist, haben nicht zuletzt die Anschläge und Aktionen im Vorwege von OSZE und G20-Gipfel gezeigt.

Dies macht einmalmehr deutlich, wie wichtig eine gute Ausrüstung mit entsprechender Schutzbekleidung für die Kolleginnen und Kollegen in der DE 3, aber auch in der AAH ist.

Doch wie sieht die Realität aus?

An den PK wird die Schutzbekleidung MK-Tec und Beinschützer als Pool in den Größen -XS- bis -XXL- vorgehalten. Vor jedem Einsatz läuft es dann nach dem Motto „Der frühe Vogel…“ und die Kolleginnen und Kollegen geraten in einen Wettlauf um die wenigen passenden MK-Tec!

Wer zu spät kommt, kann sehen, welche Größe für ihn übrig bleibt und mit welchem Tragekomfort er/sie in den Einsatz geht und diesen bewältigt, wenn die Schutzbekleidung sich überhaupt vollständig in der entsprechenden Tasche befindet und nichts fehlt.

Und wie sieht es nach dem Einsatz aus?

Der OSZE-Einsatz findet ja bekanntlich im Winter statt, aber G20 kommt im Juli und nach mehrmaligem Gebrauch bei hohen Temperaturen sind die MK-Tec entsprechend verschwitzt und müssten dringend gereinigt werden, da auch der nächste Nutzer einen berechtigten Anspruch auf Sauberkeit und Hygiene hat.

Die DPolG Hamburg fordert daher, eine Ausstattung aller PK mit MK-Tec und Beinschützern in ausreichender Zahl, um den Kolleginnen und Kollegen der AAH Schutzausrüstungen in ihrer Größe zur Verfügung zu stellen und die MK-Tec in regelmäßigen Abständen reinigen zu können.

 

Fachbereich Schutzpolizei                                                                    Hamburg, 14.10.2016

Pdf Logo flugblatt_mktec_14-10-2016

Erneute Einstellungen von AiP bei der Polizei

Jahrelang war die Dienststelle DE 14 personell unterbesetzt, nun gab es die positive Entscheidung des Senators, dass die freien AiP-Stellen wieder nachbesetzt werden können. Dem voraus gingen mehrere Gespräche auf vielen Ebenen. Die DPolG Hamburg hatte dies zu einem ihrer wichtigsten Themen gemacht, denn es gibt Auswirkungen auf die gesamte Polizei.

Wie die DPolG Hamburg bereits am 8. Juli dieses Jahres durch ein Flugblatt informierte, wurde als Ergebnis entschieden, dass im nächsten Jahr 50 AiP eingestellt werden. Das Einstellungsverfahren für den ersten Lehrgang läuft derzeit.

Aufgrund von Perspektiven im LBV und Einwohnerzentralamt haben sich seit Anfang dieses Jahres jedoch rund 30 AiP nach Ausschreibungen dort erfolgreich durchsetzen können. Gehaltsperspektiven, die ihnen die Polizei Hamburg zurzeit nicht bieten kann.

Das hat nun nach mehreren Gesprächen wiederum dazu geführt, dass es zu weiteren AiP-Einstellungen kommen wird:

In 2017 wird zum 1.1., 1.4. und 1.8. jeweils eine Klasse mit 28 AiP eingestellt. Das bedeutet eine Einstellungszahl von 84 neuen Kolleginnen und Kollegen im AiP Bereich.

 Offen ist noch die Frage der Vollzugsentlastung, eines veränderten Aufgabengebietes, Perspektiven und Organisationsstruktur im AiP Bereich. Diese Themen gilt es demnächst zu bewegen, die DPolG Hamburg wird sich daran konstruktiv beteiligen und ist bereits im Dialog mit der Polizeiführung!

Fachbereich Verwaltung                                                               Hamburg, 16.09.2016

Pdf LogoFlugblatt-Einstellungen

Steigerung der Berufsattraktivität – so geht’s!

Polizeizulage ist wieder ruhegehaltsfähig!                                   …in NRW

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist die Polizeizulage in Nordrhein-Westfalen wieder ruhegehaltsfähig. Mit diesem Datum ist das Dienstrechtsmodernisierungsgesetz NRW (DRModG NRW) in Kraft getreten. Bereits 2013 hatte der nordrhein-westfälische Landtag auf Drängen der Polizeigewerkschaften eine entsprechende Entschließung verabschiedet. Auch die zwischenzeitlich in den Ruhestand gegangenen Kolleginnen und Kollegen kommen in den Genuss dieser Regelung. Rückwirkende Zahlungen wird es aber nicht geben.

Wieder einmal mehr hat NRW die Nase vorn, wenn es darum geht die Attraktivität des Polizeiberufes zu erhöhen bzw. erkannte Fehlentscheidungen zu korrigieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen haben die zweigeteilte Laufbahn, die Freie Heilfürsorge und jetzt auch wieder eine ruhegehaltsfähige Polizeizulage.

WARUM IST DAS IN HAMBURG ANGEBLICH ALLES NICHT MÖGLICH?

Allerdings und das gehört zur Wahrheit dazu, liegt die Regelaltersgrenze für die Polizei in Nordrhein-Westfalen bei 62 Jahren!

DuZ wird auf 5 Euro erhöht!                                                                   …in Bayern

Vor der parlamentarischen Sommerpause haben unsere Freunde von der DPolG Bayern zahlreiche Gespräche mit Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit dem Ziel geführt, die Nachtdienst-DuZ zu erhöhen. Jetzt zeichnet sich ab, dass die Nachtdienst-Stunden stufenweise erhöht werden:

  • 2017 →4 Euro        2018 →4,50 Euro         2019 →5 Euro

Gleichzeitig entfällt (wie in Hamburg geplant) die Wechselschichtzulage. Bayern investiert mit dieser Entscheidung einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erhöhung der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten (DuZ). Übrigens: In Bayern wurde die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage nie angetastet!

Die DPolG Hamburg fordert Innensenator Andy Grote (SPD) eindringlich auf, die von der BIS geplante Erhöhung der DuZ-Beträge mindestens auf bayerisches Niveau zu heben und sich im Senat ohne Wenn und Aber für die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage einzusetzen! Aktuell beträgt die Polizeizulage nach einer Dienstzeit von zwei Jahren monatlich 127,38 Euro – die Streichung der Ruhegehaltsfähigkeit war ein Sonderopfer für Polizeibeamte. Dieser Fehler muss auch in Hamburg (wie jetzt in NRW) dringend korrigiert werden!

 

Der Landesvorstand                                                                                 Hamburg, 29.08.2016

 

Spendenaufruf

Am 15. August 2016 verstarb, aufgrund eines tragischen Verkehrsunfalls während des Dienstes, unser Freund und Kollege Ingo Hölscher im Alter von 51 Jahren. Der Tod hat ihn, unfassbar für uns alle, mitten aus dem Leben gerissen.

Für seine Familie und Kollegen war er ein liebenswerter und verlässlicher Mensch, der seinen Beruf liebte.

Ingo hinterlässt seine Lebenspartnerin und vier Kinder im Alter von vier bis 25 Jahren. Die DPolG Hamburg steht Ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite, denn sie brauchen unsere Hilfe und Unterstützung.

Unter dem Stichwort „Ingo Hölscher“ bittet die DPolG Hamburg um Zuwendungen auf das nachstehende Spendenkonto:

Bestattungsinstitut Steinhauer Berger

IBAN: DE66 2405 0110 0002 0040 00

BIC: NOLADE21LBG

Sparkasse Lüneburg

 

Der Landesvorstand                                                                                18. August 2016

– Landesverband Hamburg –

 

Dein Leben- Deine Ausrüstung! – AG Schichtdienst

Am 14.7.2016 traf sich die AG Schichtdienst der DPolG Hamburg auf einem Tages-seminar, um über aktuelle Themen zu diskutieren und zu beraten.

Eines der vorherrschenden Themen war hierbei auch die Ausrüstungssituation des Kernvollzuges.

Nachdem wir bereits vor kurzem berichteten, werden nun auf Anregung der DPolG Hamburg die taktischen Überziehschutzwesten auch von der Polizeiführung intensiv bewegt und diskutiert. Es werden hierbei in Arbeitsgruppen ganz konkret alle Vor- und Nachteile beleuchtet – wobei die DPolG Hamburg darauf achten wird, dass eine Entscheidung im Sinne der tatsächlich betroffenen Kolleginnen und Kollegen ermöglicht wird!

Auf dem Weg in die Erprobung befinden sich die Spuckschutzhauben. Warum hier allerdings so zaghaft agiert wird, erschließt sich nicht. Es liegen seit geraumer Zeit Evaluationsergebnisse und Erfahrungen aus anderen Bundesländern vor. Trotzdem kann der Senator sich nicht zu einem Startschuss in Hamburg durchringen. Die DPolG Hamburg fordert eindringlich dazu auf, kurzfristig und breitflächig allen Betroffenen einen adäquaten Schutz zumindest in der Erprobung zur Verfügung zu stellen!

Ein flexibles und zeitnahes Agieren ist hier angesagt!

Weiterhin fordert die DPolG Hamburg insbesondere in Anbetracht der kommenden Groß-ereignisse dazu auf, sicherzustellen, dass ausreichend qualitativ hochwertiger Körperschutz auch für die Einsatzkräfte der AAH zur Verfügung steht! Die vielerorts gelebte Praxis des hygienisch bedenklichen MK-Tek-Sharings wird spätestens bei mehrtägigen Einsatzlagen die Grenzen der Toleranz überschreiten!

Die AG Schichtdienst wird weiter darauf achten, dass die Belange des Schichtdienstes im Fokus bleiben! Wir bleiben für Euch am Ball!

Der Landesvorstand                                                                          Hamburg, 19.7.2016

Pdf LogoFlugblatt DPolG Ausrüstung