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DPolG: Übernahme der Ruhepausenregelung auch für ZF

 „(…) Im ständigen Wechselschichtdienst finden Pausen im arbeitsrechtlichen Sinne aufgrund der ständigen Dienstbereitschaft nicht statt(…)“, so steht es in der Dienst- und Arbeitszeitrichtlinie für Beamte und Beschäftigte der Polizei Hamburg. Diese Regelung besteht zurzeit für die am PK im Vierschichtenwechseldienst, der LBP und der Einsatzzüge tätigen Kolleginnen und Kollegen. Für die ZF nicht. Bereits 2007 forderte die DPolG den Personalrat auf, initiativ gegenüber der Dienststelle tätig zu werden und die Pausenregelung für die Fahnder und die damals nicht berücksichtigten Einsatzzüge zu übernehmen. Im weiteren Verlauf fanden der Initiativantrag und die anschließende Prüfung leider nur für die Einsatzzüge ein positives Ende. Für die Zivilfahndung wurde die ständige Dienstbereitschaft verneint. Die Fahnder wären in ihrer Dienstplangestaltung sowie der Ausübung frei und ihr Nichteinsatz würde die unmittelbare Einsatzbewältigung auch nicht gefährden, begründete die ZD. Zu guter Letzt, lehnte das VG Hamburg die Klage eines Kollegen ab und verwies auf die Begründung der Dienststelle.

Nach Einschätzung der DPolG handelt es sich hierbei aber nicht um ein juristisches, sondern um ein inhaltliches Problem. Die obige Formulierung muss daher lediglich in  „(…) Im Schicht- und Wechselschichtdienst finden Pausen im arbeitsrechtlichen Sinne aufgrund der ständigen Dienstbereitschaft nicht statt (…)“ geändert werden.

Die Begründung der nicht ständig geforderten Dienstbereitschaft seitens der ZD ist praxisfremd. In der Realität würde dieses dazu führen, dass ein Zivilfahnder für einen bestimmten Zeitraum seinen Arbeitsbereich verlassen und dadurch nicht zur Verfügung stehen würde. In der Praxis könnten ad hoc Einsätze nicht durch ZF wahrgenommen werden. Die jetzige Regelung entspricht nicht den Gegebenheiten des täglichen Dienstes, weil bei aller „Planbarkeit“ das polizeiliche Gegenüber sich erfahrungsgemäß nicht an Richtlinien und Gesetze hält.

Die DPolG fordert Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch auf, den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu folgen und die Richtlinie abzuändern. An den Personalrat der Polizei ist bereits eine Aufforderung ergangen, sich mit dieser Thematik erneut auseinanderzusetzen.

Der Landesvorstand                                                                                           Hamburg, 16.01.2013

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Auftakt zur Einkommensrunde – Einladung für alle Beschäftigten und Beamte – der dbb Truck kommt nach Hamburg

 Am 31. Januar 2013 beginnt die Einkommensrunde 2013 mit den Ländern. Wir fordern 6,5 Prozent mehr Einkommen für Arbeitnehmer und Beamte. Wenn es Ende Januar am Verhandlungstisch losgeht, ist es wichtig, dass die Arbeitgeber von Anfang an wissen, wir stehen geschlossen hinter den Forderungen.

 Deshalb wollen wir auf einer Tour mit dem dbb-Truck durch Deutschland über unsere Ziele informieren:67faba4619

 

Einladung:

Mittwoch, den 30. Januar 2013

Uhrzeit: 12.00 bis 13.30 Uhr

Ort: Gänsemarkt

 

Redner:    

  • Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik und Verhandlungsführer dbb
  • Rudi Klüver, dbb-Landesbundchef in Hamburg

 Kommt alle zur „aktiven“ Mittagspause an die Hamburger „Gulaschkanone“! Erbsensuppe und Würstchen stehen für Euch bereit.

 Die DPolG Hamburg ruft alle Gewerkschaften, die in der Polizei organisieren dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen!

 Zeigen wir dem Senat, dass wir bereit sind, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen!

Der Landesvorstand                                                           Hamburg, 16.01.2013

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Einkommensrunde 2013

Auf der gemeinsamen Sitzung des dbb Bundesvorstandes und der dbb Bundestarifkommission, in der selbstverständlich auch unsere DPolG-Kollegen vertreten sind, wurde die Grundposition und die Forderung zur Einkommensrunde 2013 gegenüber den Arbeitgebern der Länder aufgestellt.

Unter dem Motto: Starkes Land – Faire Löhne sehen die Forderungen wie folgt aus:

  • 6,5 Prozent Einkommenszuwachs inkl. einer sozialen Komponente
  • Keine Verschlechterung bei der Urlaubsregelung
  • Laufzeit 12 Monate
  • Unbefristete Übernahme aller Auszubildenden und Anhebung der Azubi-Vergütung um mindestens 100 Euro
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses für die Beamten und Versorgungsempfänger

Die DPolG Hamburg bezeichnet die Forderungen als zeitgemäß, angemessen und bezahlbar. Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich bislang auf drei Verhandlungsrunden geeinigt:

Auftakt: 31. Januar 2013

14./15. Februar 2013

7./8. März 2013

Eine sich anschließende Schlichtungsrunde ist nicht verabredet worden, so dass ggf. mit Streikaktionen im März kommenden Jahres zu rechnen ist. Davon unabhängig kann es bereits nach der ersten Verhandlungsrunde zu Warnstreikaktionen auch hier in Hamburg kommen.

Der Landesvorstand                                                                                             18.12.2013

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DPolG-Protestaktion: Unzumutbare Arbeitsbedingungen am Polizeikommissariat 43 Hamburg-Bergedorf − Raumnot muss endlich beseitigt werden

Am heutigen Tag haben die DPolG Hamburg und Kolleginnen und Kollegen des Polizeikommissariates 43 vor dem Dienstgebäude am Ludwig-Rosenberg-Ring, gegen die nicht mehr hinnehmbaren Arbeitsbedingungen protestiert. Während der zweistündigen Protestaktion wurden zahlreiche Passanten und Medienvertreter über die Raumsituation am PK 43 informiert.

 Die unzumutbaren und nicht länger zu akzeptierenden Arbeitsbedingungen ergeben sich aus der im Dienstgebäude vorhandenen Raumsituation. Beispielhaft sei an dieser Stelle die Unterbringung der Kolleginnen und Kollegen der Dienstgruppe Operative Aufgaben (DGOA) genannt. Für die neun Mitarbeiter der DGOA gibt es keine eigenen Diensträume. Hier dient der Besprechungs- und Sozialraum als „dauerhafte Zwischenlösung“ und muss dann ad hoc geräumt werden, wenn Besprechungen der Dienststellenführung oder anderer Sachgebiete anstehen. Bereits vor acht Jahren hat die Polizei festgestellt, dass am PK 43 rund 1.200 Quadratmeter Büroflächen fehlen. Seit 2004 hat das Bergedorfer PK rund 35 Mitarbeiter mehr, diese positive Personalentwicklung wird durch die herrschenden Arbeitsbedingungen zunichte gemacht.

 Dazu Thomas Jungfer, Erster stellvertretender Landesvorsitzender der DPolG Hamburg: „Das Polizeikommissariat 43 platzt aus allen Nähten. Die Arbeitsbedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen verschlechtern sich Jahr um Jahr. Es fehlen rund 1.200 Quadratmeter Büroflächen. Diese Tatsache ist dem Senat und der Polizeiführung seit Jahren bekannt, geändert hat sich jedoch nichts. Ganz im Gegenteil, Behördenleitung und Polizeiführung lassen jegliches Engagement vermissen, um die Situation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am PK 43 durchgreifend zu verbessern.

 Ein Anbau oder besser noch ein Neubau des Dienstgebäudes muss endlich her. Mit moderner Großstadtpolizei hat das Bergedorfer Polizeikommissariat nichts zu tun. Es ist schlichtweg eine Zumutung, unter welchen Bedingungen Polizistinnen und Polizisten in Bergedorf Dienst verrichten. Wenn Kolleginnen und Kollegen an PC-Arbeitsplätzen Schlange stehen müssen, um ihre Vorgänge fertigen zu können, dann ist dieser Zustand einfach nicht hinnehmbar. Für das Hamburger Rathaus ist Bergedorf offensichtlich ganz weit weg.“

 Der Landesvorstand                                                                                     Hamburg, 14.12.2012

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EXKLUSIV für DPolG-Mitglieder!!! adidas und STARCAR − Partner der DPolG Hamburg

NEU!
adidas gewährt allen DPolG-Mitgliedern auf alle Artikel in adidas-Stores und Factory Outlets einen Discount von 20 Prozent! In Hamburg befindet sich der adidas-Store in der Mönckebergstraße 15.

WICHTIG!

Ein rabattierter Einkauf bei adidas ist nur mit einem DPolG-Mitgliedsausweis im sogenannten Scheckkartenformat und einem dazugehörigem Lichtbild möglich. Der Mitgliedsausweis im Scheckkartenformat ist gegen Übersendung eines Bildes (bevorzugt digital) in der Geschäftsstelle der DPolG Hamburg erhältlich − E-Mail: dpolg@dpolg-hh.de

Der Mitgliedsausweis ist an der Kasse vorzuzeigen und den Mitarbeitern zum Abgleich des Lichtbildes auszuhändigen.

Hinweis: Die Mitarbeiter von adidas sind angewiesen andere Versionen von DPolG-Mitgliedsausweisen nicht anzuerkennen!

 

STARCAR-Angebot                                

Die STARCAR-Autovermietung gewährt allen DPolG-Mitgliedern bei der Anmietung von Pkw und Lkw einen Rabatt von 15 Prozent!

Bei der Buchung einfach die Sonder-Kunden-Nr. 55502 nennen!

Reservierung unter: Tel. 0180/55 44 555 oder unter starcar.de

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Keine Panik! Urlaubsanspruch in den Ländern

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat zum 31. Dezember 2012 die bestehende Urlaubsregelung gekündigt. Das ist ein normaler Vorgang und kein Grund zur Panik. Mit der Kündigung der TdL wird das Thema „Urlaub“ Teil der Einkommensrunde 2013.

 Hier gilt:

Welches Ergebnis in diesen Verhandlungen erzielt wird, hängt unmittelbar davon ab, mit welcher Kraft wir als DPolG unseren Forderungen Nachdruck verleihen können. Bis dahin gelten für alle vorhandenen Beschäftigten, die bereits zum 31. Dezember 2012 in Hamburg beschäftigt sind, wenigstens die bisherigen Regelungen auch im Urlaubsjahr 2013 fort.

An dieser Stelle ist es zu einiger Verwirrung gekommen, weil an manchen „Schwarzen Brettern“ Infos verkünden, dass nur für die Mitglieder einer bestimmten Gewerkschaft dies im Wege der Nachwirkung gelten würde. Richtig ist jedoch, dass diese Nachwirkung für die Mitglieder aller vertragsschließenden Gewerkschaften gilt, also selbstverständlich auch für die DPolG Hamburg.

Richtig ist, dass Tarifverträge grundsätzlich nur für die vertragsschließenden Parteien gelten. Durch eine Bezugnahme in den Arbeitsverträgen der einzelnen Beschäftigten gelten im vorliegenden Fall die Urlaubsregelungen auch für nicht gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte.

Für Beschäftigte, die nach dem 31. Dezember in den Landesdienst Hamburg eintreten gilt die Nachwirkung nicht, egal, ob sie Gewerkschaftsmitglied sind oder nicht.

Entscheidend ist und bleibt jedoch, in den Verhandlungen mit der TdL eine neue Regelung zu gestalten. Diese Regelung sollte den Vorstellungen der DPolG entsprechen. Dafür ist es tatsächlich wichtig, dass Du/Sie Mitglied der DPolG Hamburg sind, denn nur dann können wir gemeinsam den Vorstellungen der TdL kampfstark entgegen treten.

Deshalb: DPolG-Mitglied werden! Jetzt!

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Bremen macht es vor! – Bremer Senat beschließt: Freie Heilfürsorge bleibt erhalten

Bremen kann es! Am vergangenen Dienstag folgten mehrere Tausend Hamburger Polizistinnen und Polizisten dem Aufruf der DPolG Hamburg und demonstrierten u. a.  für die Wiedereinführung der Freien Heilfürsorge und die Gleichbehandlung aller Polizistinnen und Polizisten. Jetzt zeigt das „arme“ Bremen dem Hamburger Senat wie es geht. Eine vom Bremer Senat geplante Eigenbeteiligung an der Heilfürsorge wurde jetzt in Bremen vom Tisch gefegt.

Der Bremer Polizeipräsident Lutz Müller setzte sich engagiert mit den Polizeigewerkschaften für den Erhalt der „freien Heilfürsorge“ ein und gemeinsam war man erfolgreich! Wir fragen uns: Wo bleibt das Engagement von Herrn Kopitzsch gemeinsam mit den Polizeigewerkschaften wenigstens die derzeitige Ungleichbehandlung zu beenden und die Wiedereinführung der Heilfürsorge für alle zu realisieren? Ist es nicht langsam an der Zeit, dass sich auch der Hamburger Polizeipräsident mit den drei Gewerkschaften an einen Tisch setzt und wir gemeinsam den Senator „überzeugen“? Die DPolG Hamburg steht für ein gemeinsames „Aktionsbündnis“ bereit!

Haarsträubend ist, dass gerade das „arme“ Bremen – ein Bundesland mit SCHUFA-Eintrag – seinen Polizistinnen und Polizisten die Wertschätzung entgegenbringt, die sie auch verdienen. Ein „Nehmerland“ des Länderfinanzausgleichs, hält trotz finanzieller Schieflage zu seinen Staatsdienern. Daran sollte sich das „reiche“ Hamburg mal ein Beispiel nehmen. Als ‚Geberland‘ kümmert sich der Hamburger Senat mehr um andere, als um diejenigen, die die Sicherheit Hamburgs jeden Tag aufs Neue unter Einsatz ihres Lebens sicherstellen. Es ist beschämend, ungerecht und nicht nachvollziehbar, dass der Hamburger Senat, allen voran Bürgermeister Olaf Scholz, seine Polizistinnen und Polizisten die kalte Schulter zeigt!

Der Landesvorstand                                                                     Hamburg, den 23.11.12

Download der Mitteilung des Bremer Polizeipräsidenten

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Aufruf zur Großdemonstration am 20. November 2012

 „Egal wer regiert, die Polizei verliert!“

  Kein weiterer Sozialabbau bei der Polizei – keine Stellenstreichungen – Wiedereinführung der Freien Heilfürsorge – Beförderungsgerechtigkeit – kein Spardiktat für die Polizei – Perspektiven für alle Polizeimitarbeiter – keine durch ProMod 2012 verursachten zusätzlichen Aufgaben für den Vollzug wie z.B. die Dezentralisierung des Erkennungsdienst – Tarifrunde 2013: Endlich spürbare Erhöhungen für alle Polizeimitarbeiter!!!

                                                                                                                                                    

 Die Deutsche Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) ruft alle Kolleginnen und Kollegen der Polizei Hamburg auf, ihre berechtigten Forderungen nach einer gerechten Bewertung und Bezahlung ihrer beruflichen Tätigkeit – unüberhörbar für den Hamburger Senat und die Bürgerschaft – auf die Straße zu bringen!

 Seid solidarisch! Kommt alle! Kommt in Uniform! (Hinweis für Uniformträger: ohne Waffe!)

WO? WANN?

 Am Dienstag, 20. November 2012

 Beginn: ca. 15.00 Uhr, unmittelbar nach dem Ende der Personalversammlung der Polizei Hamburg im CCH

 Die Demonstration startet am Congress Center Hamburg, führt über den Stephansplatz zum Gänsemarkt und endet auf dem Rathausmarkt! (geplant)

 Es spricht: Joachim Lenders, Landesvorsitzender DPolG Hamburg

 Seid solidarisch! Kommt alle! Kommt in Uniform! Seid solidarisch! Kommt alle! Kommt in Uniform!

 Der Landesvorstand                                                                                                        22. Oktober 2012

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DPolG-Tagesseminar „Zukunft der Zivilfahndung“

Projekt „Modernisierung der Polizei“ (ProMod 2012) und die Folgen

Wohin steuert die Zivilfahndung?

Die DPolG Hamburg lädt alle interessierten Zivilfahnder (DPolG-Mitglieder) zu einem Tagesseminar ein.

 

Themenschwerpunkte: Regionalisierung − Arbeits- und finanzielle Rahmenbedingungen − Wertschätzung der polizeilichen Arbeit

 

Wann?                      Mittwoch, 16. Januar 2013, 09.00 bis 16.00 Uhr

Wo?                           Landesgeschäftsstelle der DPolG Hamburg, Holzdamm 18

Das Tagesseminar ist sonderurlaubsfähig. Wer Sonderurlaub benötigt, teilt dieses bitte bei der Anmeldung mit.

Anmeldungen: In der Geschäftsstelle der DPolG Hamburg unter Tel.: 040 254026-0

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Der Landesvorstand                                                                              14. November 2012