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Wahlaufruf zur Personalratswahl 2014

DPolG: „Schichtdienst stärken! – Berufsattraktivität steigern!“

Von Joachim Lenders, Landesvorsitzender und Freddi Lohse, Personalratsvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Joachim_Lenders

in den vergangenen Monaten und Jahren wurden alle Polizeibeschäftigten in Atem gehalten. „Ruhige Jahre“ und einen „normalen“ Polizeialltag scheint es bei der Hamburger Polizei nicht mehr zu geben. Seit mehreren Jahren wird die Polizei Hamburg um- und neu organisiert, bewährte Strukturen werden über Bord geworfen und das „polizeiliche Rad“ wird beständig neu erfunden. Insbesondere nach dem Wechsel der Behörden-und Amtsleitung in den Jahren 2011/2012 wurde die Polizei vom „Kopf auf die Füße“ gestellt. Das Projekt Neuorganisation der Polizei (ProMod2012) wurde als transparenter, von „unten“ nach „oben“ wirkender Reformprozess angekündigt. Für die DPolG Hamburg bleibt ProMod2012 Polizei von „ganz oben“, ohne wirklich erkennbaren Mehrwert für Polizei und Bürger. Die Neuorganisation geht soweit, dass bewährte fachliche Strukturen zerschlagen werden, um − wie bei der geplanten Dezentralisierung des Erkennungsdienstes und Gefangenentransports − circa 30 Verwaltungsstellen zu streichen und „Synergieeffekte“ zu erzielen. Die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen sieht ProMod kritisch, das belegt die Auswertung der DPolG-Umfrage zur Berufszufriedenheit und Motivation in der Hamburger Polizei. Die DPolG sperrt sich nicht gegen Reformprozesse, ganz im Gegenteil. Umorganisationen, die jedoch mehrheitlich dem Zweck dienen, Personalengpässe zu kaschieren und die polizeiliche Arbeit eher erschweren, werden auf den Widerstand der DPolG und ihrer Personalräte treffen. Im November vergangenen Jahres hat Innensenator Michael Neumann (SPD) die Ernennungsmöglichkeiten bei der Polizei faktisch halbiert. 

Freddi_Lohse

Die über Jahrzehnte gelebte polizeiliche Praxis, durch Ruhestand frei gewordene Stellen und Beförderungsämter unverzüglich wieder zu besetzen, wurde von Innensenator Neumann negiert und zum nicht mehr zeitgemäßen Luxusartikel erklärt. Für die DPolG war die Entscheidung der Behördenleitung eine Kampfansage. Die Mahnwachen und demonstrativen Aktionen unserer Gewerkschaft mündeten in einer eindrucksvollen „Polizei-Mahnwache“ zum Neujahrsempfang des Ersten Bürgermeisters auf dem Rathausmarkt. Seit dieser von der DPolG initiierten Mahnwache am Neujahrsmorgen, machte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) die Polizei zur Chefsache und der Senat beschloss daraufhin, ein „10-Millionen-Euro-Konjunkturprogramm“ für die Polizei. Dabei sollen fünf Millionen Euro in ein neues Beförderungssystem fließen. Ohne einen öffentlichkeitswirksamen gewerkschaftlichen Widerstand und Kampf,  hätte es diese zusätzlichen Gelder für die Polizei niemals gegeben! Vor wenigen Wochen fand der 24. Landeskongress der Deutschen PolizeigewerkschaftHamburg (DPolG) statt. Der Kongress – das höchste Beschlussgremium unserer Gewerkschaft − stand unter dem Motto: „200 Jahre Polizei Hamburg: Sicherheit im Wandel“.

Die Delegierten des Landeskongresses beschlossen einstimmig die Resolution „Schichtdienst stärken! – Berufsattraktivität steigern!“. Mit dieser Resolution beauftragten die Delegierten den Landesvorstand, sich unter anderem für die Einführung der zweigeteilten Laufbahn bei der uniformierten Polizei einzusetzen. Die Einführung und konsequente Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn bei der Polizei gehört seit vielen Jahren zu den gewerkschaftspolitischen Kernforderungen der Deutschen Polizeigewerkschaft in Bund und Ländern. Dafür werden wir weiterhin kämpfen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen:

„WIR BRAUCHEN EINEN STARKEN PERSONALRAT!“

Der Personalrat ist das soziale Korrektiv der Dienststelle. Es ist seine Aufgabe, die Arbeit der Behördenleitung und der Dienststelle kritisch und konstruktiv zu hinterfragen, Missstände, soziale Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen innerhalb der Polizei aufzuzeigen und zu beseitigen. In Zeiten knapper Kassen und ständiger Streichungen brauchen wir erfahrene Personalräte. Wir fordern alle Kolleginnen und Kollegen der Polizei Hamburg auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und bitten darum, den Kandidatinnen und Kandidaten der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ihre Stimme zu geben.

 

Die DPolG war und ist die beste Wahl!

 

Unsere Teams für den Personalrat:

PR_2014_Beamte     PR_2014_Tarif

WICHTIGE INFORMATION FÜR ALLE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN DES POLIZEIVOLLZUGES!!!

DPolG: Innenbehörde setzt Projektgruppe für ein neues Beförderungs- und Beurteilungssystem ein – 5 Millionen Euro stehen auch 2015 und 2016 zur Verfügung

 Nach der DPolG Hamburg vorliegenden Informationen wird Innensenator Michael Neumann (SPD) eine Projektgruppe einsetzen, die den klaren Auftrag hat, ein neues Beförderungs- und Beurteilungssystem für die Polizei Hamburg zu entwickeln!

Das vom Projekt zu erarbeitende Beförderungs- und Beurteilungssystem soll rechtssicher und berechenbar sein sowie dauerhaft, die Grundlage einer veränderten Beförderungssystematik innerhalb der Polizei bilden. Die Projektgruppe soll vom Leiter der Wasserschutzpolizei, LKD Frank-Martin Heise, geleitet werden und untersteht direkt der Behördenleitung. Das neue Beförderungs- und Beurteilungssystem soll bis Ende dieses Jahres entscheidungsreif vorliegen. Unabhängig von diesem Termin wird auch in 2014 befördert!

Polizeikelle

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Einbrecher-Paradies? Die Polizei wehrt sich

DIE WELT / HAMBURGER ABENDBLATT :

Hamburg ist ein Paradies für Einbrecher, so lautete die Aussage des Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll. Doch das stimmt nicht, entgegnet jetzt Polizeipressesprecher Mirko Streiber. Einbruchskriminalität sei eine Deliktsform, die die großen Ballungszentren besonders hart trifft. – Hamburg sei da keine Ausnahme. Auch die oft monierte niedrige Aufklärungsquote sei kein Hamburger Phänomen.

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DPolG im Gespräch mit WSPL

RiebowDer Vorsitzende des Fachbereiches Wasserschutzpolizei der DPolG, Frank Riebow und der der stellvertretende Vorsitzende, Heiko Valerius, sind vorgestern mit dem Leiter der Wasserschutzpolizei, LKD Frank-Martin Heise, und dessen Vertreter, PD Olaf Frankowski, zu einem Gespräch zusammen gekommen. Während des eineinhalbstündigen Meinungsaustausches wurden zahlreiche WSP-spezifische und laufbahnzweigübergreifende Themenfelder angesprochen und diskutiert.  Unter anderem:

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Probleme in Mordkommission: Gewerkschaft übt Kritik

DIE WELT:            

Arbeitsüberlastung, fehlendes Expertenwissen, zu wenig Personal: Nach der Berichterstattung über die strukturellen Probleme bei der Hamburger Mordkommission haben die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und der Bund Deutscher Kriminalisten (BDK) scharfe Kritik an der Polizeiführung geübt.

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Kursus zum Erwerb des amtlichen Sportboot-Führerschein

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DPolG-Mitglieder:     75,00 €

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 Alle Kosten zzgl. der z. Zt. externen Prüfungsgebühren!

 Infotreff am 04. März 2014, 16:30 Uhr

In der Geschäftsstelle der DPolG Hamburg,

Holzdamm 18, 20099 Hamburg (ggü. Hotel Atlantic)

 Anmeldung bis zum 28. Februar 2014

unter dpolg@dpolg-hh.de oder o. a. Telefonnummer

Pdf Logo Download des Flugblatt

 

Medienhinweis Hamburg 1 Extra

Anlässlich des 24. Landeskongresses der DPolG Hamburg überträgt der Fernsehsender Hamburg1 die gestern aufgezeichnete Podiumsdiskussion am heutigen Abend in seinem Programm 

20: 15 Hamburg 1 Extra
Aufzeichnung einer Diskussionsrunde beim
Landeskongress 2014 der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg
Zu Gast u.a.:
Innensenator Michael Neumann
Joachim Lenders, Vors. DPolG Hamburg

Die Wiederholung dann um

 22:15 Hamburg 1 Extra
Aufzeichnung einer Diskussionsrunde beim
Landeskongress 2014 der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg

Lenders bleibt Chef der Polizeigewerkschaft

Logo Bild

 

 

 

Er bleibt weitere fünf Jahre oberster Polizeigewerkschafter!

Joachim Lenders (52) wurde vom Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft als Landeschef wiedergewählt. 92,8 Prozent der Delegierten stimmten für den Polizeihauptkommissar. Erster stellvertretender Landesvorsitzender bleibt Thomas Jungfer, weitere Vizes sind Freddi Lohse (Personalratschef), Klemens Burzlaff und Klaus Vöge. Der 24. Landeskongress steht unter dem Motto: „200 Jahre Polizei Hamburg – Sicherheit im Wandel“.

Landesvorstand im Gespräch mit dem Innensenator

DPolG-Forderung erfüllt: Beförderungen 2014 gesichert!!!

Der Landesvorstand der DPolG Hamburg ist heute mit Innensenator Michael Neumann (SPD) in der Behörde für Inneres und Sport (BIS) zusammen gekommen, um der Behördenleitung die Auffassung der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) zu den aktuellen polizeirelevanten Themen und die Erwartungshaltung der Kolleginnen und Kollegen des Polizeivollzuges aller Laufbahnzweige zu verdeutlichen!     

GEspräch LV mit Senator                  

Landesvorsitzender Joachim Lenders bewertete zunächst das „10-Millionen-Euro-Konjunktur-programm“ des Senats für die Hamburger Polizei als richtige, dringend notwendige und den besonderen Anforderungen des Polizeiberufes Rechnung tragende Entscheidung. Es ist gut, dass die „Denkanstöße“ der DPolG Hamburg diesen Senatsbeschluss beschleunigen konnten.

Der Innensenator sicherte in diesem Gespräch zu, dass es in 2014 eine Übergangsregelung in puncto Beförderungen geben wird. Im Klartext bedeutet dies, egal, wie lange die Erarbeitung eines Beförderungsmodells andauert − dieses Jahr wird befördert!

Weiter hob der Landesvorsitzende, Joachim Lenders, die außerordentliche Belastung des Schichtendienstes und deren fehlende Wertschätzung hervor. Hier vereinbarte der Landesvorstand weitere Gespräche mit Innensenator Michael Neumann.

Schichtdienst stärken und Berufsattraktivität steigern!!!

Der Landesvorstand                                                                                     Hamburg, 30.Januar 2014

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